Jack Kennon

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Jack Kennon
Rasse:
  • Halbomwati
Geburtsdatum:
  • 25 v.E.
Geschlecht:
  • männlich
Heimatplanet:
Augenfarbe:
  • grau
Haarfarbe:
  • schwarz
Größe:
  • 1,80 m
Gewicht:
  • 90 kg
Eltern:
  • Ronelda Kennon
  • Rup Skyjack
Geschwister:
  • keine
Familienstatus:
  • verheiratet
Kinder:
  • 7, davon 2 verstorben und 2 Adoptiert
Medizinische Einträge:
  • linker Arm durch vollwertige Protese ersetzt
  • linkes Auge nach Verlust künstlich ersetzt
  • rechtes Bein verletzungsbedingt mit Exoskelett versehen
Online Akte:
Akte abrufen:

Online Akte


Kindheit und Jugend

Ich wurde 25 Jahre v. E. auf Omwat geboren. Meine Mutter, eine Omwati, war Geschäftsfrau. Mein Vater, ein Mensch, hatte uns vor meiner Geburt verlassen. Ich war der jüngere Sohn und wurde streng nach omwatischen Traditionen erzogen. Im Alter von 13 Jahren starb mein Bruder Joran während eines Anschlages, meine Mutter und ich entkamen. Damals erfuhr ich endlich, dass mein Vater ein Offizier der imperialen Flotte sei. Ich entschloss mich, Omwat zu verlassen, um ihn zu suchen.

Akademiezeit

Zusammen mit meinem ältesten Freund, Don Redhorse, schrieb ich mich an der imperialen Akademie ein. Wir beide wollten der Flotte beitreten. Die Firma meiner Mutter war mittlerweile zu einem kleinen Konzern gewachsen, so dass sie gut situiert war. Zudem war der galaktische Bürgerkrieg mit der Schlacht von Endor eskaliert, junge Offiziere wurden dringend benötigt. Ich absolvierte die nötigen Prüfungen und hatte nur zwei große Träume. Die Ausbildung zu bestehen und irgendwann meinen Vater zu treffen.

Beginn der Karriere

Nach dem Abschluss wurde ich im Jahr 4 n.E. direkt zur Front versetzt. Als Ingenieur unter dem Kommando von Fleet Admiral Desiderius Unger auf dem IDS „Chimaera“. Es war eine harte Zeit, der Dienst war anstrengend und täglich galt es, neue Erfahrung zu sammeln und Kämpfe zu bestehen. Mein Kommandant war hart, aber er erkannte gute Leistungen an. So stieg ich recht schnell in der Rangfolge auf. Dabei lernte ich auch endlich meinen Vater kennen. Rup Skyjack, ein hochdekorierter Offizier des Imperiums. Wir reagierten beide überrascht, als uns unser Verwandtschaftsverhältnis klar wurde. Rup erkannte mich als seinen Sohn an, doch behielten wir dies für uns, um uns nicht gegenseitig zu kompromittieren.

Erste Kommandoerfahrung

Im Jahr 6 n. E. erhielt ich dann das erste eigene Kommando. Es handelte sich um den ISD „Raptor“, auf dem ich schon seit Monaten als 1. Offizier gedient hatte. Hier lernte ich Isana Lucina kennen, eine interessante und gefährliche Frau. Wir heirateten und bald folgte das erste Kind. Die Crew schwor sich auf mich ein. So wurde die Raptor eine kampfkräftige Einheit. Genau das, was ich brauchte, als Don Redhorse, Byron Kerensky und ich 6 n.E. zusammen den imperialen Befreiungsaufstand starteten. Die Terrorherrschaft von Grand Admiral Dalby endete. Wir baten Fleet Admiral Unger, das Kommando über das Imperium zu übernehmen, was dieser nach einigem Zögern auch tat, als neuer Grand Admiral. Für mich hatte sich nun bewiesen, wie wertvoll das eigene Kommando war. Probleme entstanden jedoch langsam mit dem Flaggoffizier der „Raptor“, Rear Admiral Normat. Dieser zog es vor, selbst das Kommando zu übernehmen. Auf Grund dieser Tatsache wäre es fast zu einer Rebellion an Bord gekommen. Doch ich zog es vor, schweren Herzens meine Versetzung zu beantragen. Ich kehrte zurück zur „Chimaera“ und hatte mich erneut zu beweisen. Nachdem Grand Admiral Unger nun die Geschicke des Imperiums lenkte, hatte die Führung der „Chimaera“ immer stärker nachgelassen. Häufige Offizierswechsel und Unsicherheit bei der Crew waren die Folge. Ich nutzte die Situation und formte das Schiff zu einer starken Einheit. Eine Hilfe waren mir dabei der 1. Offizier Solwat und der 2. Offizier Irons. Das Schiff wurde zu einer Vorzeigeeinheit.

Erste Tiefschläge

Die „Chimaera“ sollte mein bis heute größter Erfolg sein. Sie entsprach genau dem, was ich mir unter einem imperialem Kommando vorstellte. Doch leider erfuhr ich zu dieser Zeit vom zahaliranischen Großangriff auf meine Heimatwelt. In den Wirren des zahaliranischen Krieges war ich fern der Heimat an der Front. Ein Drittel der Bevölkerung wurde durch orbitales Bombardement ausradiert, darunter meine Mutter. Der Rat von Omwat erklärte mich daraufhin zum Paria, da ich nicht bei der Verteidigung zugegen gewesen war. Es dauerte Jahre, bis ich meine Heimatwelt wieder betreten durfte. Und dieser Schlag war nicht der einzige. Noch im selben Jahr wurde mir vom Tod meines Vaters auf Umgul berichtet. Ich erbte von beiden Elternteilen zwar ein großes Vermögen und meinen Konzern, doch empfand ich den Verlust meiner Eltern und mein Exil als harten Schlag, von dem ich mich erst nach und nach erholte.

Aufstieg und Fall

Im Jahr 8 n.E. wurde ich zum Kommandierenden Offizier des SSD „Enigma“ ernannt. Es folgten Einsätze, die Schiff und Crew alles abverlangten. Die „Enigma“ bewies sich und erntete viel Ruhm. Doch zu dieser Zeit begann der Fall. Kaum ein Jahr hatte ich das Kommando, als Omwat erneut Ziel eines Angriffes wurde. Unbekannte heizten die Sonne binnen kurzer Zeit zur Supernova auf. Es folgte eine Evakuierung durch das Imperium, doch zu langsam und zu unkoordiniert. Mehr als die Hälfte meines Volkes starb, der Planet wurde ausgelöscht. Zorn übermannte mich und bestimmte mein Handeln, als ich davon erfuhr. Notgedrungen schritten meine Offiziere ein und enthoben mich temporär meines Kommandos. Die Crew meuterte dagegen und im allgemeinen Chaos wurde die Enigma beschädigt. Grand Admiral Casston, der neue Oberkommandierende persönlich, kam an Bord und bestrafte mich, obwohl ich noch immer des Kommandos enthoben war. Die „Enigma“ wurde der nächsten Werft überstellt und für den Stabsdienst eingezogen. Meine Crew und ich wechselten im Jahr 9 n.E. auf den ersten ASD des Imperiums, die „Chronos“. Es lag an uns, diese neue Schiffsklasse unter Frontbedingungen zu testen. Wir stellten uns dieser Aufgabe, doch ich vergaß meine Schmach nie.

Heimatlos

Da Omwat zerstört war, fühlte ich mich entwurzelt. Geblieben war mir nur der Dienst für das Imperium und meine Pflicht als Kommandant. Ich nutze die Zeit auf der „Chronos“, um meinen 1. Offizier auszubilden, Timpo Hollbal. Ebenso benutzte ich meine Kenntnisse als Ingenieur, um die ASD-Klasse in möglichst vielen Einsätzen genau zu untersuchen und Fehlerquellen weiterzumelden. Doch gleichzeitig bemerkte ich, wie der Kontakt zu Imperator Desiderius, meinem Idol, immer mehr verschwand. Er wandte sich anderen zu, ernannte sie zu Lords des Imperiums, während er seine Getreuen von früher, die Mitglieder der Junta, vergaß. Mein Glaube begann zu wanken. Hinzu kam der Tod meiner Frau und meiner Töchter. Nur meine zwei Söhne waren mir noch geblieben. Ein Schock, der mein Leben veränderte.

Flucht ins Unbekannte

Als das Imperium im Jahr 11 n.E. die Explorerflotte gründete, wagte ich einen Neuanfang. Erfolgreich bewarb ich mich um das Kommando über die erste Explorer-NBF, die „Hephaistos“. Im imperialen Kernbereich hielt mich nichts mehr, ich floh in den Rim. Gleichzeitig reformierte ich im Kontakt mit den Managern meinen Konzern. Seit Jahren existierten Zweigstellen im Outer Rim, darunter auf Korona. Dort hatte ich einen systematischen Ausbau der Vormachtstellung meines Konzerns angetrieben. Im Jahr 12 n.E. war der Einfluss groß genug, um die Früchte meiner Arbeit zu ernten. Durch Söldnertruppen wurden fingierte Piratenangriff geflogen, während Konzerntruppen auf Seiten der Regierung kämpften. Noch während die Kampfhandlungen am Nachthimmel zu sehen waren, ließ ich einen Putsch inszenieren und stürzte die Regierung. Korona war eine dünn besiedelte Welt, doch sie reichte mir. So übernahm ich offiziell als Lordprotektor von Korona die Regierung, was mir Imperator Desiderius persönlich gestattete. Der Vorstoß in den Outer Rim hatte sich bezahlt gemacht für mich.

Interessante Entwicklungen

Nachdem sich das Flaggschiff der Explorerflotte bewiesen hatte, kam es zu Ereignissen, die sowohl Katastrophe als auch Glück für mich waren. Mitten im Leerraum entdeckte die „Hephaistos“ ein altes verlassenes Schiff. Außenteams wurden entsandt, darunter die komplette Sicherheitsabteilung, doch auch ich setzte auf das fremde Schiff über. An Bord kam es zu mehreren Kämpfen mit Droiden der Handelsförderation. Es handelte sich um eine mobile Droidenfabrik, die vor Jahrzehnten dank Jedisabotage im Leerraum gestrandet war. Nach erbitterten Kämpfen musste ich mich schwerverletzt zurückziehen, doch gelang es mir, Konstruktionsunterlagen zu sichern. Auf Grund meiner Verletzung wurde ich zum Leiter des Schlundzentrums ernannt und hatte so sowohl genug Ruhe als auch Ressourcen, die Unterlagen auszuwerten. Es gelang mir, durch einen privaten Einsatz, das verlassene Schiff erneut anzufliegen, eine große Anzahl von Droiden zu bergen und mein Wissen um ihre Konstruktion zu ergänzen. Auf Korona wurde eine erste Droidenfabrik errichtet, die Magnawächter herstellte. Doch ich wollte mehr und benötigte dafür einen anderen Posten, der mich nicht langfristig nur an eine Stelle band, sondern Mobilität ermöglichte.

Das letzte Kommando

Aus diesem Grund bat ich das Oberkommando um meine Reaktivierung und die Versetzung in den aktiven Dienst. Im Jahr 14 n.E. wurde das 40. Geschwader zusammengestellt und ein werftneuer ISD II meinem Kommando überantwortet. Ich gab ihm den Namen „Destructor“ und stellte eine Crew zusammen, die nicht ganz dem mittlerweile neoimperialem Standard entsprach, sondern genau wie ich durchaus auch kritisch die Entwicklung des Imperiums betrachtete. Es dauerte mehrere Monate, bis sich aus dem anfänglich wilden Haufen eine halbwegs disziplinierte Crew geformt hatte, an deren Loyalität zu mir ich kaum Zweifel hatte. Ich ließ die Chefingenieurin der „Destructor“ meine geborgenen Magnawächter untersuchen und umprogrammieren, um mir eine persönliche Garde aus Stahl statt aus Fleisch zuzulegen. Gleichzeitig errichtete ich mir auf meiner Brücke mein Strategicum, ein Ort, von dem aus ich alle Daten bequem und übersichtlich abrufen kann, zudem ich mich aber durch verschiedene Schutzschirme vom normalen Brückenleben isolieren kann. Womit ich jedoch nicht gerechnet hatte, war der galaxisweite Krieg der Vong gegen die Shkaam, in den ich kurz vor dessen Ende tiefer hineingezogen wurde, als ich je befürchtet hatte.

Tod durch Freundeshand

Während eines diplomatischen Besuches auf einer neutralen Welt starteten die Vong einen Angriff. Da mein Geschwader, die Sons of Horus, anwesend war, konnte der Angriff abgewehrt werden. Dennoch hatte der Feind Bodentruppen landen können. Im Gefecht verletzt, wurde ich in den Regierungspalast gebracht und medizinisch behandelt, ebenso mein Sicherheitstrupp. Man versorgte unsere Wunden und injizierte uns Medikamente. So zumindest glaubte ich. In Wahrheit handelte es sich um eine Neuentwicklung der Vong, einer Art Symbiont. Ohne es zu merken, veränderte sich schleichend sowohl mein Charakter als auch der meiner Begleiter. Wir nahmen die Dinge anders wahr, fühlten uns frei und stark. Erst nach und nach wurde mir bewusst, wie sehr ich mittlerweile für die Vong arbeitete. Verdeckt infizierte ich weiteres imperiales Personal im Sektor. Auf Grund des Code K führte ich Zwangsrekrutierungen auf neutralen Welten durch, holte so weitere Symbiontenträger ins Imperium. Als die 1. Flotte unter dem Befehl von Don Redhorse auftauchte, glaubte ich darin ein Zeichen zu erkennen. Ich lud Don zu einer private Unterhaltung in meinem Büro ein und versuchte, ihn zum Abfall vom Imperium zu überreden. Als dies nicht gelang, eröffnete ich ihm meine Rolle und wollte ihn zu einem der Unseren machen. Don schoss mich ohne zu Zögern nieder. Der bislang infizierte Teil der Crew lief darauf Amok, während die überwiegend loyalen Elemente sich verzweifelt verteidigten. Der 1. Offizier verhaftete Don sofort, ich wurde auf die Krankenstation gebracht. Dort entdeckte man den Symbionten in mir, leitete aber Wiederbelebungsmaßnahmen ein, um mich zu retten. Erst danach wollte man das Problem angehen, mich von meinem ungebetenen Gast zu befreien.

Besonderheiten

6 n.E.: Im Galaxypub kam es zu einer Auseinandersetzung mit Darth Thamiel. Dieser verletzte mich mit einem Machtstoß, seitdem trage ich ein Exoskelett am rechten Bein.
7 n.E.: Nach einem Anschlag auf Grand Admiral Unger, dreht der Kommandant dessen Flaggschiffs durch und musste gestoppt werden. Zusammen mit loyalen Elementen setzte ich über und stürmte nach hartem Kampf die Brücke. Dort wurde mein linker Arm durch Blasterbeschuss verletzt und musste amputiert werden. Ich erhielt eine vollwertige Prothese.
12 n.E.: Nach fünfjähriger Vorbereitungszeit inszenierte ich einen Umsturz auf Korona, einer neutralen Welt. Es folgte die Übernahme der Regierungsgewalt, damit die Annahme des offiziellen Titels "Lordprotektor von Korona", welcher durch Imperator Desiderius anerkannt wurde. Als Lordprotektor habe ich den direkten Oberbefehl über das Volk und die Truppen von Korona, diese Verantwortung wird in meiner Abwesenheit jedoch durch den amtierenden Kanzler getragen.