Medizinischer Offizier: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Kategorie:Posten des Imperiums]]
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[[Kategorie:Navy Posten]]
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[[Kategorie:Artikel des Monats]]
 
{{Navigation Posten}}
 
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{{Posten
 
{{Posten
 
|Name=Medizinischer Offizier
 
|Name=Medizinischer Offizier
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|Einsatzort=*Krankenstation
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|Einsatzort=*[[Aufbau_eines_Sternenzerstörers#Die_Krankenstation|Krankenstation]]
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*Außeneinsatz
 
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|Spezialisierung=
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*Teamleiter (ab Specialist)
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*Schichtleiter (ab Master Petty Officer)
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*Stellv. Leitender Medi (ab Warrent Officer)
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*Leitender Medi (ab Master Warrent Officer)
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|Spezialisierung=*[[Chirurgie|Chirurgie]]
 +
*[[Neurologie|Neurologie]]
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*[[Innere_Medizin|Innere Medizin]]
 +
*[[Anästhesiologie|Anästhesiologie]]
 +
*[[Pathologie|Pathologie]]
 +
*[[Unfallchirugie|Unfallchirurgie]]
 +
*[[Strahlenmedizin|Strahlenmedizin]]
 +
*[[Viszeralchirurgie|Viszeralchirurgie]]
 
|min. Rang=*Crewman
 
|min. Rang=*Crewman
 
|max. Rang=*Line Captain / Master Warrant Officer  
 
|max. Rang=*Line Captain / Master Warrant Officer  
 
|Aufgaben=*Präventive Betreuung der Crew
 
|Aufgaben=*Präventive Betreuung der Crew
*Diagnose, Therapie und Nachsorge von Krankenheiten und Verletzungen physisch Art
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*Diagnose, Therapie und Nachsorge von Krankheiten und Verletzungen physischer & psychischer Art
*Diagnose, Therapie und Nachsorge von Krankenheiten und Verletzungen psychisch Art
 
 
|Ausrüstung=
 
|Ausrüstung=
 
}}
 
}}
==Einsatzort Krankenstation==
 
 
 
==Allgemeine Definition ==
 
==Allgemeine Definition ==
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Die Wehrmedizin, treffender auch als Militärmedizin bezeichnet, ist ein medizinisches Spezialgebiet, das sich mit der Vorbeugung, Diagnostik und Behandlung von Krankheiten und Verletzungen unter militärischen Gesichtspunkten beschäftigt. Sie basiert Großteils auf den Erkenntnissen und Methoden der Allgemeinen Interspeziesmedizin unter spezifischer Konzentration auf militärisch besonders relevante Aspekte. Hierzu zählen neben der Chirurgie, der Internistischen/Inneren Medizin und der Orthopädie unter anderem auch die Toxikologie, die Hygiene und der Bereich Strahlenschutz, sowie spezielle Punkte der Pharmazeutik.  
Die Wehrmedizin, treffender auch als Militärmedizin bezeichnet, ist ein medizinisches  
 
Spezialgebiet, das sich mit der Vorbeugung, Diagnostik und Behandlung von Krankheiten  
 
und Verletzungen unter militärischen Gesichtspunkten beschäftigt. Sie basiert Großteils auf  
 
den Erkenntnissen und Methoden der Allgemeinen Interspeziesmedizin unter spezifischer  
 
Konzentration auf militärisch besonders relevante Aspekte. Hierzu zählen neben der  
 
Chirurgie, der Internistischen/Inneren Medizin und der Orthopädie unter anderem auch die  
 
Toxikologie, die Hygiene und der Bereich Strahlenschutz sowie spezielle Punkte der  
 
Pharmazeutik.  
 
 
 
Aufgaben der Militärmedizin sind beispielsweise  
 
Aufgaben der Militärmedizin sind beispielsweise  
die Bewältigung eines Massenanfalls von Verwundeten  
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die Diagnostik und Therapie von Verletzungen durch Waffen oder Kampfmittel oder  
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• die Bewältigung eines Massenanfalls von Verwundeten  
durch militärische Einsatztätigkeiten  
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die Behandlung von einsatzbedingten psychiatrischen Erkrankungen.  
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• die Diagnostik und Therapie von Verletzungen durch Waffen oder Kampfmittel oder durch militärische Einsatztätigkeiten  
Zu den besonderen Herausforderungen der Wehrmedizin gehören Einsätze vor Ort unter  
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Feldbedingungen oder in improvisierten Einrichtungen wie Zeltkrankenstationen. Eine  
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• die Behandlung von einsatzbedingten psychiatrischen Erkrankungen.  
Tätigkeit im Bereich der Wehrmedizin erfordert eine spezielle Ausbildung oder Erfahrung,  
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die im zivilen Gesundheitswesen nicht erworben werden kann. Die Vermittlung  
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Zu den besonderen Herausforderungen der Wehrmedizin gehören Einsätze vor Ort unter Feldbedingungen oder in improvisierten Einrichtungen wie Zeltkrankenstationen. Eine Tätigkeit im Bereich der Wehrmedizin erfordert eine spezielle Ausbildung oder Erfahrung, die im zivilen Gesundheitswesen nicht erworben werden kann. Die Vermittlung entsprechender Kenntnisse erfolgt deshalb im Rahmen der Ausbildung an der Imperialen Akademie.  
entsprechender Kenntnisse erfolgt deshalb im Rahmen der Ausbildung an der Imperialen  
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Ziel jeder militär-medizinischen Behandlung ist es, dass diese sowohl im Ergebnis als auch in der Qualität der Durchführung soweit möglich dem medizinisch-fachlichen Standard entspricht.
Akademie.  
 
 
Ziel jeder militärmedizinischen Behandlung ist es, dass diese sowohl im Ergebnis als auch in  
 
der Qualität der Durchführung soweit möglich dem medizinisch-fachlichen Standard  
 
entspricht
 
  
 
==Grundsätze==
 
==Grundsätze==
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Jedwedes medizinische Personal in den bekannten Welten, welches einen anerkannten Doktortitel der Medizin inne hat, ist nach seiner Promovierung verpflichtet einen Eid ablegen, welcher die Grundsätze der ärztlichen Ethik beinhaltet. Die im medizinischen Dienst des Militärs stehenden Soldaten und Offiziere unterliegen ebenso den Rechten, wie auch Pflichten dieser Vereidigung. Nun steht dieser Eid oftmals im Widerspruch zu einigen Handlungen, wie auch gängigen Praktiken der imperialen Streitkräfte.
  
Jedwedes medizinische Personal in den bekannten Welten, welches einen anerkannten Doktortitel der Medizin innehat, ist nach seiner Promovierung verpflichtet einen Eid ablegen, welcher die Grundsätze der ärztlichen Ethik beinhaltet. Die im medizinischen Dienst des Militärs stehenden Soldaten und Offiziere unterliegen ebenso den Rechten wie auch Pflichten dieser Vereidigung. Nun steht dieser Eid oftmals im Widerspruch zu einigen Handlungen wie auch gängigen Praktiken der Imperialen Streitkräfte.
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Der Eid lautet:
  
Die sich stellende Frage ist, ob der Eid für einen Arzt im Dienste des Imperiums noch einen zweckdienlichen Sinn erfüllt oder ob er schon gebrochen wird, sobald der Betreffende seinen Dienst antritt und/oder über Befehl zu Handlungen gezwungen wird, die dem Eid in Sinn und Wortlaut widersprechen.
+
<div align="center">''"Ich werde ärztliche Verordnungen treffen zum Nutzen der Kranken, nach meiner Fähigkeit und meinem Urteil, hüten aber werde ich mich davor, sie zum Schaden und in unrechter Weise anzuwenden."''</div>
  
Der Medizinische Offizier einer Einheit des imperialen Militärs ist in erster Priorität seinen Patienten gegenüber verpflichtet, was in besonderem Maße alle Mitglieder der Einheit selbst, aber auch alle weiteren Angehörigen der Streitkräfte umfasst. Sollte ein Vorgesetzter den Arzt in eine Situationen bringen, in welcher der Eid gebrochen werden muss, ist jede folgende Entscheidung seitens des Mediziners ein Balance Akt zwischen der Verpflichtung dem Wohlergehen des Patienten gegenüber und Befehlsverweigerung. Nach einer Entscheidung zugunsten des Patienten muss der Arzt jedoch mit Konsequenzen für sich rechnen, da die militärinterne Politik wie auch die gesetzlichen Rechte von Kriegsgefangenen im Imperium eine Misshandlung zur Informationsgewinnung oder zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung nicht missbilligen.
 
  
Den Eid stets korrekt zu befolgen ist eine anspruchsvolle Aufgabe und unterstreicht die immense Verantwort des medizinischen Personals. Unter diesen Aspekt der Verantwortung fällt nicht nur die Pflicht der ärztlichen Fürsorge und Vorbeugung, sondern auch das Recht eines Arztes, selbst vorgesetzte Offiziere vom Dienst zu suspendieren, wenn der begründete Verdacht auf physische oder psychische Nichttauglichkeit zur Dienstausübung vorliegt.
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Die sich stellende Frage ist, ob der Eid für einen Arzt im Dienste des Imperiums noch einen zweckdienlichen Sinn erfüllt oder ob er schon gebrochen wird, sobald der Betreffende seinen Dienst antritt und/oder über Befehl zu Handlungen gezwungen wird, die dem Eid in Sinn und Wortlaut widersprechen.
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Der Medizinische Offizier einer Einheit des imperialen Militärs ist in erster Priorität seinen Patienten gegenüber verpflichtet, was in besonderem Maße alle Mitglieder der Einheit selbst, aber auch alle weiteren Angehörigen der Streitkräfte umfasst. Sollte ein Vorgesetzter den Arzt in eine Situationen bringen, in welcher der Eid gebrochen werden muss, ist jede folgende Entscheidung seitens des Mediziners ein Balanceakt zwischen der Verpflichtung dem Wohlergehen des Patienten gegenüber und Befehlsverweigerung. Nach einer Entscheidung zugunsten des Patienten muss der Arzt jedoch mit Konsequenzen für sich rechnen, da die Militär interne Politik, wie auch die gesetzlichen Rechte von Kriegsgefangenen im Imperium eine Misshandlung zur Informationsgewinnung oder zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung nicht missbilligen.
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Den Eid stets korrekt zu befolgen ist eine anspruchsvolle Aufgabe und unterstreicht die immense Verantwort des medizinischen Personals. Unter diesen Aspekt der Verantwortung fällt nicht nur die Pflicht der ärztlichen Fürsorge und Vorbeugung, sondern auch das Recht eines Arztes, selbst vorgesetzte Offiziere vom Dienst zu suspendieren, wenn der begründete Verdacht auf physische oder psychische Nichttauglichkeit zur Dienstausübung vorliegt.
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Es erfordert mitunter viel Geschick, zwischen den Befehlen des Vorgesetzten, den Bedürfnissen des Patienten und der Sicherheit der Allgemeinheit zu stehen und dennoch im Interesse aller und unter Vorgabe des geleisteten Eides die richtige Entscheidung zu treffen.
  
Es erfordert mitunter viel Geschick, zwischen den Befehlen des Vorgesetzten, den Bedürfnissen des Patienten und der Sicherheit der Allgemeinheit zu stehen und dennoch im Interesse aller und unter Vorgabe des geleisteten Eides die richtige Entscheidung zu treffen.  
+
==Ausbildung==
 +
Die Ausbildung des medizinischen Personals unter Berücksichtigung des militärischen Einsatzes ist unterschiedlich. Der Arzt hat meistens erst normal studiert ehe er in die Streitkräfte eintrat, wo er eine normale Grundausbildung absolviert hat.
 +
Der Sanitäter hat einen speziellen Kurs absolviert oder ist ein Medizinstudent der sein Studium abgebrochen hat, dies trifft auch auf das Pflegepersonal zu.
 +
Jedoch haben alle die Grundausbildung der Streitkräfte hinter sich und sollten daher in der Lage sein einen Blaster zu benutzten. Personal das jedoch lange im Einsatz ist und den Blaster nie benutzen musste, ist meistens nach einer Weile verunsichert in deren Handhabung.
  
 
==Personal der Krankenstation==
 
==Personal der Krankenstation==
===Ärzte===
+
=== Ärzte===
 +
Der Medizinische Offizier ist in erster Linie nichts weiter als ein ganz normaler Arzt, der allerdings eingegliedert ist in die militärische Struktur.
 +
Er ist für die Einsatzbereitschaft des Personals zuständig, vom kleinen Ingenieur hin bis zum Geschwaderkommandeur, für alle ist er verantwortlich.
 +
Seine Aufgabenbereiche sind sehr vielfältig und reichen von der vorbeugenden Dienstauglichkeitsuntersuchung über das behandeln von kleineren Wunden, bis hin zur Diagnostik und Behandlung von Krankheiten und schwereren Verletzungen.
 +
Um als Arzt in den imperialen Streitkräften anerkannt zu werden, muss ein normales Medizinstudium durchlaufen worden sein und dieser Titel dann vom Militär anerkannt werden. Häufig erfordert dies, dass man seine Droktorarbeit beim IAB einsendet.
  
Ein Arzt beschäftigt sich mit der Vorbeugung, Erkennung, Behandlung und Nachsorge von Krankheiten und Verletzungen von Humanoiden Spezies, was Menschen und nicht Menschen einschließt.
+
=== Sanitäter===
Um als Arzt in den Imperialen Streitkräften annerkannt zu werden muss man, einmal normal Studiert haben und diesen Titel dann vom Militär sich annerkennen lassen, häufig erfordert dies das man seien Dr. Arbeit beim IAB einsendet.
+
Sanitäter ist im Allgemeinen eine Bezeichnung für nicht ärztliches Personal. Der Sanitäter ist nicht wie der Arzt oder das Pflegepersonal an die Krankenstation gebunden, sondern seine erste und wichtigste Aufgabe ist es die Patienten, die nicht in der Lage sind selbst die Krankenstation aufzusuchen, dort hin zubringen. Sanitäter der Navy sind meistens nur in Erstversorgung ausgebildet, anders die Sanitäter der Army.
  
 +
=== Pflegepersonal===
 +
Das medizinische Pflegepersonal ist eine der wichtigsten Hilfen die ein Arzt haben kann. Sie unterstützen die Ärzte bei der Versorgung der Patienten. Sie sind häufig das Bindeglied zwischen den Sanitätern, Patienten und den Ärzten. Außerdem sind sie dafür ausgebildet teilweise auch die medizinischen Droiden zu benutzen.
 +
Das Pflegepersonal darf keine Medikamente austeilen oder Personal außer Dienst nehmen. Sie dürfen auch keine größeren Eingriffe vornehmen, dafür benötigen sie einen Arzt.
  
 +
=== Meditechniker===
 +
Der Meditechniker ist nur für den Erhalt der Droiden auf der Krankenstation verantwortlich. Ihre Wartung und Reparatur fällt in seinen Bereich - meistens ist es allerdings ein Ingenieur des Maschinenraums der sich auf Droiden spezialisiert hat.
  
===Sanitäter===
+
=== Droiden===
Sanitäter ist eine Bezeichnung im Allgemeinen für nichtärztliches Personal. Der Sanitäter ist nicht wie der Arzt oder das Pflegepersonal an die Krankenstation gebunden, sondern seine erste und wichtigste Aufgabe ist es, die Patienten die nicht in der Lage sind, selber die Krankenstation aufzusuchen, dort hinzubringen.
+
Eine Vielzahl von Droiden werden auf der Krankenstation verwendet. Dies sind einersetis die Medidroiden der FX-Reihe, die medizinische Standardbehandlugnen vornehmen können und nur bei Bedarf an das Personal verweisen und andererseits auch die Droiden, die in der Verwaltung, im Labor und bei chirurgischen Eingriffen unterstützen. Dies erlaubt dem Personal sich auf die schwierigen Fälle zu konzentrieren.
Sanitäter sind meistens nur auf erst Versorgung ausgebildet, anders die Sanitäter der Army.
 
  
===Pflegepersonal===
+
==Arbeitsbereiche der Krankenstation==
 +
===  Sichtungsbereich ===
 +
Der Sichtungsbereich bildet den Eingang zur Krankenstation und wird eingerichtet, wenn ein großer Ansturm von Patienten erwartet wird. Hier werden die aus dem Kampfgebiet antransportierte Verwundete kurz untersucht und selektiert. Je nach Schweregrad werden Verwundete in drei Sichtungskategorien eingeteilt und den Behandlungsteams im Behandlungsbereich zugeordnet. Hierbei wird Unterschieden zwischen, der grünen Gruppe, das sind Patienten mit leichten Verletzungen. Der gelben Gruppe, das sind Patienten die mittel bis schwer verletzt sind. Und zum Schluss die rote Gruppe, diese Patienten haben absolute Priorität und werden sofort abtransportiert und landen meistens sofort im OP. Darüber hinaus gibt es noch die Kennzeichnung schwarz, sie deutet den Sanitätern an, dass eine über die Verabreichung von Schmerzmitteln hinausgehende Versorgung des Soldaten, aufgrund seines sicher bevorstehenden Todes, eine Verschwendung medizinischer Kapazitäten darstellen würde. Wenn möglich wird jedem Soldaten spätestens hier eine Verwundetenkarte zugeteilt, die fortan der Erfassung und der Dokumentation der durchgeführten bzw. angeordneten medizinischen Maßnahmen dient. Meist erfolgt die Erfassung nach einem numerischen System. Sind die Soldaten durch Kampfstoffe kontaminiert, muss vor dem Sichtungsbereich noch eine Dekontamination durchgeführt werden.
  
 +
=== Dekontamination ===
 +
Unter Dekontamination versteht man das Entfernen gefährlicher Verunreinigungen von militärischem Personal. Die Gefährdungen können dabei chemischer, biologischer oder strahlungstechnischer Natur sein. Wichtig bei jeder Art der Dekontamination ist der Selbstschutz, um eine Gefährdung der die Dekontamination durchführenden Personen zu verhindern.
 +
Dekontaminationen von chemischen, biologischen oder strahlungstechnischen Belastungen, etwa nach terroristischen oder militärischen Angriffen, müssen spezifisch erfolgen. Es muss also sowohl qualitativ als auch quantitativ die Belastung bekannt sein, um eine Aussage über den Grad der Dekontamination treffen zu können.
 +
Die Dekontamination des Soldaten wird an speziellen Dekontaminationsplätzen durchgeführt. Diese können mit einfachen Mitteln provisorisch oder mit spezieller Ausrüstung professionell ausgeführt werden. Beiden gemeinsam ist aber die Organisation eines solchen Platzes, auf dem es eine verunreinigte und eine reine Zone gibt. Personen werden in einem dreistufigen Prozess dekontaminiert:
  
===Meditechniker===
+
• Entfernung der Kleidung/Rüstung
===Droiden===
 
==Arbeit auf der Krankenstation==
 
  
 +
• Reinigung (Dusche)
  
=== Gliederung ===
+
Neueinkleidung.
 
Ein militärischer Behandlungsplatz gliedert sich in die Bereiche
 
bei Bedarf: Dekontamination
 
•  Sichtung
 
•  Behandlung
 
•  Operationsbereich
 
•  Transport
 
•  Totenablage
 
  
=== Ablage ===
 
 
Die Ablage ist der erste Anlaufpunkt der Soldaten, die dem Behandlungsplatz zugeführt
 
werden. Sie ist eine Stelle am Rande des Kampfgebietes, meist noch außerhalb des
 
Behandlungsplatzes selbst, an der Verwundete gesammelt und möglichst erstversorgt werden.
 
Hier stehen vor allem lebensrettende Sofortmaßnahmen im Vordergrund. Von der Ablage
 
erfolgt der Transport an den Behandlungsplatz.
 
Bei ausreichender Kapazität von Transportmitteln kann direkt ein Abtransport in ein nahe
 
gelegenes Krankenhaus oder in die Krankenstationen der Imperialen Navy erfolgen.
 
 
=== Sichtungsbereich ===
 
 
Der Sichtungsbereich bildet den Eingang zum Behandlungsplatz. Hier werden aus dem
 
Kampfgebiet antransportierte Verwundete kurz untersucht und selektiert. Je nach  7
 
Schweregrad werden Verwundete in verschiedene Sichtungskategorien eingeteilt und den
 
Behandlungsteams im Behandlungsbereich zugeordnet. Die primären Selektionskriterien sind
 
hierbei „Behandelbar/Operabel“ und „Inoperabel“. Letztere Kennzeichnung deutet den
 
Sanitätern, dass eine über die Verabreichung von Schmerzmitteln hinausgehende Versorgung
 
des Soldaten aufgrund seines sicher bevorstehenden Todes eine Verschwendung
 
medizinischer Kapazitäten darstellen würde.
 
Wenn möglich wird jedem Soldaten spätestens hier eine Verwundetenkarte zugeteilt, die
 
fortan der Erfassung und der Dokumentation der durchgeführten bzw. angeordneten
 
medizinischen Maßnahmen dient. Meist erfolgt die Erfassung nach einem numerischen
 
System.
 
Sind die Soldaten durch Kampfstoffe kontaminiert, muss vor dem Sichtungsbereich noch eine
 
Dekontamination durchgeführt werden.
 
==== Dekontamination ====
 
Unter Dekontamination versteht man das Entfernen gefährlicher Verunreinigungen von
 
militärischem Personal. Die Gefährdungen können dabei chemischer, biologischer oder
 
strahlungstechnischer Natur sein.
 
Wichtig bei jeder Art der Dekontamination ist der Selbstschutz, um eine Gefährdung der die
 
Dekontamination durchführenden Personen zu verhindern.
 
 
Dekontaminationen von chemischen, biologischen oder strahlungstechnischen Belastungen,
 
etwa nach terroristischen oder militärischen Angriffen, müssen spezifisch erfolgen. Es muss
 
also sowohl qualitativ als auch quantitativ die Belastung bekannt sein, um eine Aussage über
 
den Grad der Dekontamination treffen zu können.
 
 
Die Dekontamination des Soldaten wird an speziellen Dekontaminationsplätzen durchgeführt.
 
Diese können mit einfachen Mitteln provisorisch oder mit spezieller Ausrüstung professionell
 
ausgeführt werden. Beiden gemeinsam ist aber die Organisation eines solchen Platzes, auf
 
dem es eine verunreinigte und eine reine Zone gibt.
 
Personen werden in einem dreistufigen Prozess dekontaminiert:
 
•  Entfernung der Kleidung/Rüstung
 
•  Reinigung (Dusche)
 
•  Neueinkleidung
 
 
Dekontaminationsstufen:  
 
Dekontaminationsstufen:  
Sofort-Dekontamination:  
+
 
Die Maßnahmen, die in Selbst- und Kameradenhilfe durchgeführt werden und für eine  
+
• Sofort-Dekontamination: Die Maßnahmen, die in Selbst- und Kameradenhilfe durchgeführt werden und für eine begrenzte Zeit die eingeschränkte weitere Durchführung des Auftrages ermöglichen.  
begrenzte Zeit die eingeschränkte weitere Durchführung des Auftrages ermöglichen.  
+
 
Operationelle- oder Behelfsdekontamination:  
+
• Operationelle- oder Behelfsdekontamination: Die Maßnahmen, welche zur uneingeschränkten weiteren Durchführung des Auftrages notwendig sind. Beispiele: Dekontamination der Versorgungsöffnungen an Kampffahrzeugen und mobilen Kommandozentralen.  
Die Maßnahmen, welche zur uneingeschränkten weiteren Durchführung des Auftrages  
+
 
notwendig sind. Beispiele: Dekontamination der Versorgungsöffnungen an Kampffahrzeugen  
+
• Gründliche Dekontamination: Die Maßnahmen, die eine uneingeschränkte Nutzung des Materials durch Personen im künftigen Umgang erlauben. Das verbleibende Restrisiko muss beachtet werden.
und mobilen Kommandozentralen.   8
 
Gründliche Dekontamination:  
 
Die Maßnahmen, die eine uneingeschränkte Nutzung des Materials durch Personen im  
 
künftigen Umgang erlauben. Das verbleibende Restrisiko muss beachtet werden.  
 
  
 
=== Behandlungsbereich ===
 
=== Behandlungsbereich ===
+
Der Behandlungsbereich einer Krankenstation ist der Dreh- und Angelpunkt einer jeden solchen Einrichtung. Hier werden alle Patienten versorgt, ob es der Soldat mit der kleinen Schnittverletzung ist oder derjenige, welcher gerade schwer verletzt, eingeliefert wurde und nur noch für den Operationsraum vorbereitet wird.
+
Der Behandlungsbereich wird je nach Erfordernis aufgeteilt in Schwer- und Leichtverletztenversorgung. Dies erleichtert die Übersicht und die sinnvolle Zuteilung der Ressourcen (höher qualifiziertes Personal und spezielles Material können bei den Schwerverletzten gebündelt werden).
Hier werden alle notwendigen medizinischen Maßnahmen durchgeführt, um die
+
 
Transportstabilität der verwundeten Soldaten herzustellen. Eine weitere wesentliche Funktion
+
===Operationsräume===
ist die überbrückende Behandlung und behelfsmäßige Unterbringung nicht lebensbedrohlich
+
 
verletzter Soldaten bis zu deren Abtransport.  
+
In einem Operationsraum finden die meisten lebenswichtigen Operationen statt. Hier wird sowohl von Menschen, als auch sehr vielen Droiden gearbeitet. Es gibt kaum einen Bereich in einer Krankenstation in welchem so viele Droiden zu finden sind, wie im Operationssaal.
+
 
Der Behandlungsbereich wird je nach Erfordernis aufgeteilt in Schwer- und  
+
===Labor===
Leichtverletztenversorgung. Dies erleichtert die Übersicht und die sinnvolle Zuteilung der  
+
Jede Krankenstation verfügt über ein Labor. Hier werden Blutproben, Körperzellen oder jede andere Art von Körperflüssigkeiten untersucht. Daraus lassen sich häufig Krankheitsbilder erkennen und man kann die geeigneten Gegenmaßnahmen treffen.
Ressourcen (höher qualifiziertes Personal und spezielles Material können bei den  
+
 
Schwerverletzten gebündelt werden). Je nach Größe des Behandlungsplatzes sind hier weitere
+
== Fachgebiete ==
führende Medizinische Offiziere notwendig.  
+
=== Internistische/Innere Medizin ===
+
Die Innere Medizin befasst sich mit der Vorbeugung, Diagnostik und Behandlung von Verwundungen und Krankheiten der Atmungsorgane (Pneumologie), des Herzens und Kreislaufs (Kardiologie), der Verdauungsorgane (Hepatologie), des Blutes und der Blut bildenden Organe (Hämatologie), des Gefäßsystems (Angiologie), der Stoffwechselorgane (Endokrinologie), des Immunsystems (Immunologie), sowie von Infektionskrankheiten (Infektiologie). Sie stellt das Standbein der Wehrmedizin dar und behandelt einen Großteil der durch Kampfhandlungen verwundeten Soldaten.
=== Transport ===
 
 
Der Transport erfolgt mit einem möglichst geeigneten Transportmittel in ein Krankenhaus
 
oder eine navale Krankenstation. Hierbei ist eine fachkundige Koordination der Fahrzeuge
 
und Shuttles notwendig. Üblicherweise werden die Transportmittel an einem Sammelplatz
 
bereitgestellt und dort durch einen Offizier koordiniert.  
 
Spätestens beim Abtransport sollten auch die Namen und Dienstnummern der Soldaten mit
 
dem zugeordneten Ziel registriert werden, damit in den Wirren des Krieges über ihren
 
Verbleib dennoch Auskunft gegeben werden kann.  
 
  
 +
=== Chirurgie ===
 +
Die Chirurgie ist das medizinische Fachgebiet, das sich mit der Behandlung von Verletzungen und Krankheiten durch direkte, manuelle oder instrumentelle Einwirkung auf den Körper des Patienten (Operationen) befasst. Die militärisch relevante Chirurgie umfasst die Schwerpunkte Gefäßchirurgie, Thoraxchirurgie, Neurochirurgie, Visceralchirurgie und Prothesenchirurgie. 
 +
In der Chirurgie werden krankhafte Organe vollständig (Ektomie) oder teilweise (Resektion) entfernt. Verlegte Organsysteme werden wieder durchgängig gemacht. Es werden neue Organe oder Prothesen implantiert.
  
==Fachgebiete ==
 
 
===Internistische/Innere Medizin ===
 
 
Die Innere Medizin befasst sich mit der Vorbeugung, Diagnostik und Behandlung von
 
Verwundungen und Krankheiten der Atmungsorgane (Pneumologie), des Herzens und
 
Kreislaufs (Kardiologie), der Verdauungsorgane (Hepatologie), des Blutes und der Blut
 
bildenden Organe (Hämatologie), des Gefäßsystems (Angiologie), der Stoffwechselorgane
 
(Endokrinologie), des Immunsystems (Immunologie) sowie von Infektionskrankheiten
 
(Infektiologie).
 
Sie stellt das Standbein der Wehrmedizin dar und behandelt einen Großteil der durch
 
Kampfhandlungen verwundeten Soldaten.
 
 
===Chirurgie ===
 
 
Die Chirurgie ist das medizinische Fachgebiet, das sich mit der Behandlung von Verletzungen
 
und Krankheiten durch direkte, manuelle oder instrumentelle Einwirkung auf den Körper des
 
Patienten (Operationen) befasst. Die militärisch relevante Chirurgie umfasst die
 
Schwerpunkte Gefäßchirurgie, Thoraxchirurgie, Neurochirurgie, Visceralchirurgie und
 
Prothesenchirurgie.  4
 
 
In der Chirurgie werden krankhafte Organe vollständig (Ektomie) oder teilweise (Resektion)
 
entfernt. Verlegte Organsysteme werden wieder durchgängig gemacht. Es werden neue
 
Organe oder Prothesen implantiert.
 
 
 
 
Der medizinische Droide A 2-1B  
 
Der medizinische Droide A 2-1B  
+
 
+
In der Chirurgie erfolgt die größte Unterstützung durch speziell konstruierte Droiden, die unter der Anweisung von fachkenntlichen Ärzten die Operationen am verwundeten Soldaten vornehmen, aufgrund höherer Präzision im Umgang mit dem medizinischen Gerät, wie z.B. Laserskalpellen.
In der Chirurgie erfolgt die größte Unterstützung durch speziell konstruierte Droiden, die  
+
 
unter der Anweisung von fachkenntlichen Ärzten die Operationen am verwundeten Soldaten  
 
vornehmen aufgrund höherer Präzision im Umgang mit dem medizinischen Gerät, wie z.B.  
 
Laserskalpellen.  
 
 
 
=== Orthopädie ===
 
=== Orthopädie ===
+
Die Orthopädie befasst sich mit der Diagnostik und Behandlung von Verletzungen an Knochen, Gelenken, Muskeln und Sehnen. Die orthopädische Behandlung bedient sich unter anderem chirurgischer Verfahren, wie z.B. der sehr wichtigen Prothesenchirurgie zum Ersatz inoperabler Knochenstrukturen im und am Körper.
Die Orthopädie befasst sich mit der Diagnostik und Behandlung von Verletzungen an  
+
 
Knochen, Gelenken, Muskeln und Sehnen.  
+
=== Toxikologie ===
Die orthopädische Behandlung bedient sich unter anderem chirurgischer Verfahren, wie z.B.  
+
Die Toxikologie ist die Lehre der Toxine (Giftstoffe), den Vergiftungen und der Behandlung von Vergiftungen. Ihr Beschäftigungsfeld überschneidet sich mit dem der molekularen Biochemie, wo die Grundlagen der Vergiftungen aufgeklärt werden.  
der sehr wichtigen Prothesenchirurgie zum Ersatz inoperabler Knochenstrukturen im und am  
+
Bei der Frage nach der Toxität (Giftigkeit) eines Stoffes ist in der Regel die Konzentration des betreffenden Stoffes wichtig. Eine Ausnahme von dieser Regel stellen die genverändernden Stoffe dar, da bei ihnen schon ein Molekül ausreichen kann, eine Zelle entarten und damit einen Tumor entstehen zu lassen.  
Körper.  
+
Einer der wichtigsten Aspekte der militärischen Toxikologie ist die Bekämpfung der Auswirkungen von biologischen und chemischen Kampfstoffen. In beiden Fällen handelt es sich um meist künstlich hergestellte Toxine, die gezielt zur Tötung oder Verletzung von Lebewesen eingesetzt werden.
+
 
===Toxikologie ===
+
=== Hygiene ===
+
Die Hygiene ist die Lehre der Verhütung von Infektionskrankheiten und der diesbezüglichen Erhaltung und Festigung der Gesundheit. Besonders im Kampfgebiet, wo durch Ressourcenknappheit nur wenig Wert auf ausreichende Hygiene gelegt werden kann, ist durch das medizinische Personal besonderen Wert auf die Einhaltung der Hygienevorschriften zu legen, um einer Epidemie vorzubeugen. Medizinische Hygienemaßnahmen sind:
Die Toxikologie ist die Lehre der Toxine (Giftstoffe), den Vergiftungen und der Behandlung  
+
 
von Vergiftungen. Ihr Beschäftigungsfeld überschneidet sich mit dem der molekularen  
+
• regelmäßiges waschen
Biochemie, wo die Grundlagen der Vergiftungen aufgeklärt werden.  
+
 
+
• die Mundhygiene  
Bei der Frage nach der Toxität (Giftigkeit) eines Stoffes ist in der Regel die Konzentration des  
+
 
betreffenden Stoffes wichtig.  
+
• Körper- und Intimhygiene  
Eine Ausnahme von dieser Regel stellen die genverändernden Stoffe dar, da bei ihnen schon  
+
 
ein Molekül ausreichen kann, eine Zelle entarten und damit einen Tumor entstehen zu lassen.
+
• Reinigung der Rüstung  
+
 
Einer der wichtigsten Aspekte der militärischen Toxikologie ist die Bekämpfung der  
+
waschen der Kleidung
Auswirkungen von Biologischen und Chemischen Kampfstoffen. In beiden Fällen handelt es  
+
 
sich um meist künstlich hergestellte Toxine, die gezielt zur Tötung oder Verletzung von  
+
===Strahlenschutz===
Lebewesen eingesetzt werden.
+
 
+
Unter Strahlenschutz versteht man den Schutz von militärischem Personal vor den schädigenden Wirkungen ionisierender und nicht ionisierender Strahlung (aus natürlichen und künstlichen Strahlenquellen).  
+
Ein wirksames Mittel ist die Iodblockade. Unter einer Iodblockade versteht man die vorbeugende Einnahme von Kaliumiodid, um die Aufnahme von z.B. radioaktivem Iod in den Körper zu vermeiden und damit die Entstehung von Schäden zu verhindern. Eine Iodblockade nach einer starken Freisetzung von Strahlung bei einem Reaktorunfall oder einer Atomexplosion wird im Imperium empfohlen.  
===Hygiene ===
 
 
Die Hygiene ist die Lehre der Verhütung von Infektionskrankheiten und der diesbezüglichen  
 
Erhaltung und Festigung der Gesundheit. Besonders im Kampfgebiet, wo durch  
 
Ressourcenknappheit nur wenig Wert auf ausreichende Hygiene gelegt werden kann, ist durch  
 
das medizinische Personal besonderen Wert auf die Einhaltung der Hygienevorschriften zu  
 
legen, um einer Epidemie vorzubeugen.  
 
Medizinische Hygienemaßnahmen sind:  
 
regelmäßiges Waschen
 
die Mundhygiene  
 
Körper- und Intimhygiene  
 
Reinigung der Rüstung  
 
Waschen der Kleidung  
 
2.6 Strahlenschutz  
 
Unter Strahlenschutz versteht man den Schutz von militärischem Personal vor den  
 
schädigenden Wirkungen ionisierender und nicht ionisierender Strahlung (aus natürlichen und  
 
künstlichen Strahlenquellen).  
 
 
Ein wirksames Mittel ist die Iodblockade. Unter einer Iodblockade versteht man die  
 
vorbeugende Einnahme von Kaliumiodid, um die Aufnahme von z.B. radioaktivem Iod in den  
 
Körper zu vermeiden und damit die Entstehung von Schäden zu verhindern.  
 
Eine Iodblockade nach einer starken Freisetzung von Strahlung bei einem Reaktorunfall oder  
 
einer Atomexplosion wird im Imperium empfohlen.
 
2.7 Pharmazeutik
 
Pharmazeutik ist eine wissenschaftliche Disziplin, die sich mit der Beschaffenheit, Wirkung
 
und Abgabe von Arzneimitteln befasst. Die Pharmazeutik vereint dabei Aspekte aus anderen
 
Naturwissenschaften, vor allem aus der Chemie und Biologie.
 
  
===Die normale Schicht===
+
===Pharmazeutik ===
===Der Notfall===
 
===Technik===
 
  
 +
Pharmazeutik ist eine wissenschaftliche Disziplin, die sich mit der Beschaffenheit, Wirkung und Abgabe von Arzneimitteln befasst. Die Pharmazeutik vereint dabei Aspekte aus anderen Naturwissenschaften, vor allem aus der Chemie und Biologie.
  
==Behandlung von Nichtmenschen==
+
===Psychologischer Dienst===
  
===Häufige Krankheiten===
+
Der Psychologische Dienst ist dafür zuständig die Probleme, die bei Soldaten entstehen, welche einerseits lange von der Heimat getrennt sind und andererseits auch den Strapazen eines Krieges ausgesetzt sind, zu beseitigen oder zumindest einzudämmen. Auch bei verletzten oder traumatisierten Soldaten hilft der Psychologe bei der Bewältigung der psychischen Störung. Auch wenn der Psychologe im stillen arbeitet und seine Erfolge kaum bemerkbar sind, weil sie erst nach einiger Zeit greifen, so ist er doch unverzichtbar für lange Einsätze.
  
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== Die normale Schicht==
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Eine normale Schicht in der Krankenstation wird meistens dadurch gekennzeichnet, das keine außergewöhnlich großen Ereignisse stattgefunden haben, die eine Menge von Patienten hervorrufen. In einer solchen Schicht, ist meistens weniger Personal auf der Krankenstation. Es werden die Patienten behandelt und betreut, ebenso findet in dieser Zeit jeden Tag eine Visite mit dem Chefarzt statt, um festzustellen welche Patienten entlassen werden können.
  
===Häufige Verletzungen===
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==Außeneinsatz==
Läsion/ Traumata  
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Der Medzinische Offizier kann das Außenteam auf Wunsch des Kommandanten durchaus begleiten. Er ist hierbei für die medinzische Versorgung des Teams verantwortlich. Sollte der Medzinische Offizer der Ranghöchste des Außenteams sein, so übernimmt er die Leitung, jedoch wird im ein Sicherheitsoffizier zur Seite gestellt, für die Sicherheitsfragen des Teams.
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Der Medzinische Offizier ist, wie jeder andere Soldat eines Außenteams, ebenso bewaffnet.
Als Trauma bezeichnet man in der Medizin eine Schädigung, Verletzung oder Wunde, die  
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durch Gewalt von außen entsteht, z.B. durch Kampfmittel.  
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==Häufige Verletzungen==
Bei einer Mehrfachverletzung sind mehrere Körperregionen oder Organe betroffen bzw.  
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===Läsion/ Traumata ===
verletzt. Besteht durch diese Mehrfachverletzung Lebensgefahr, so spricht man in der  
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Als Trauma bezeichnet man in der Medizin eine Schädigung, Verletzung oder Wunde, die durch Gewalt von außen entsteht, z.B. durch Kampfmittel. Bei einer Mehrfachverletzung sind mehrere Körperregionen oder Organe betroffen bzw. verletzt. Besteht durch diese Mehrfachverletzung Lebensgefahr, so spricht man in der Medizin von einem Polytrauma.  
Medizin von einem Polytrauma.  
 
 
 
Die häufigsten Verletzungen in Kampfgebieten sind:  
 
Die häufigsten Verletzungen in Kampfgebieten sind:  
Blasterverbrennungen   9
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Schrapnellverletzungen  
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• Blasterverbrennungen  
Verletzungen durch spitze oder stumpfe Gewalteinwirkung  
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• Schrapnellverletzungen  
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• Verletzungen durch spitze oder stumpfe Gewalteinwirkung
  
 
=== Blasterverbrennungen ===
 
=== Blasterverbrennungen ===
Der Blaster ist die am weitesten verbreitete Art von Waffe in der Galaxis, welche in den  
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Der Blaster ist die am weitesten verbreitete Art von Waffe in der Galaxis, welche in den verschiedensten Formen und Stärken vorkommt. Alle Modelle basieren auf demselben Grundprinzip, der magnetischen Beschleunigung von Plasmaladungen. Bei Plasma handelt es sich um ionisiertes Gas, das eine extrem hohe Temperatur aufweist. Treffer durch Blaster führen in den meisten Fällen zum unmittelbaren Tod des getroffenen Soldaten. Die Wucht des aufschlagenden Plasmas durchdringt Rüstung, Kleidung und Haut, um die inneren Organe irreparabel zu beschädigen. Zusätzlich entstehen Verbrennungen aller Schweregrade am Trefferpunkt, die je nach Waffentypus großflächige Oberflächenverletzungen zur Folge haben.  
verschiedensten Formen und Stärken vorkommt. Alle Modelle basieren auf demselben  
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Bei Streifschüssen oder ausreichendem Schutz durch Rüstung können Soldaten einen Treffer überleben. Die Folgen sind Kreislaufkollaps, innere Verletzungen und Verbrennungen diverser Schweregrade. Der Soldat ist i.d.R. kampfunfähig und bedarf zügiger medizinischer Hilfe, um eine Ausbreitung und Infektion der Wunde zu verhindern.
Grundprinzip, der magnetischen Beschleunigung von Plasmaladungen. Bei Plasma handelt es  
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sich um ionisiertes Gas, das eine extrem hohe Temperatur aufweist.  
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===Schrapnellverletzungen ===
Treffer durch Blaster führen in den meisten Fällen zum unmittelbaren Tod des getroffenen  
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Als Schrapnelle bezeichnet man gemeinhin Splitter von Kampfmitteln (Granaten) und Umgebungsstoffen des Kampfgebietes. Durch die hohe Explosionskraft der eingesetzten militärischen Mittel werden Stoffe (Metal, Beton, Gestein) in kleinste Teile zersprengt, die mit hoher Geschwindigkeit, scharfkantig und oftmals hoher Temperatur in die Körper der Soldaten eindringen können. Auch setzt das Militär Kampfmittel/Munition ein, welche die verheerende Wirkung von Schrapnellen gezielt hervorruft.
Soldaten. Die Wucht des aufschlagenden Plasmas durchdringt Rüstung, Kleidung und Haut,  
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Schrapnellverletzungen sind die im Kampfgebiet am häufigsten auftretende Form von Verwundungen. Die Bandbreite der Verletzungen reicht hier von einer völligen Zerstörung der inneren Organe bis zu oberflächlichen Wunden. Meist stirbt der betroffene Soldat an dem hohen Blutverlust durch die inneren Verletzung oder bei Nichtbehandlung an Infektionen durch die verunreinigten Schrapnelle. Die Priorität des medizinischen Personals bei dieser Art Verletzung ist die Stillung des Blutverlustes und die Stabilisation des Kreislaufs des Patienten, bis die Schrapnelle operativ entfernt werden können.
um die inneren Organe irreparabel zu beschädigen. Zusätzlich entstehen Verbrennungen aller  
 
Schweregrade am Trefferpunkt, die ja nach Waffentypus großflächige  
 
Oberflächenverletzungen zur Folge haben.  
 
 
Bei Streifschüssen oder ausreichendem Schutz durch Rüstung können Soldaten einen Treffer  
 
überleben. Die Folgen sind Kreislaufkollaps, innere Verletzungen und Verbrennungen  
 
diverser Schweregrade. Der Soldat ist i.d.R. kampfunfähig und bedarf zügiger medizinischer  
 
Hilfe, um eine Ausbreitung und Infektion der Wunde zu verhindern.  
 
  
=== Schrapnellverletzungen ===
 
 
Als Schrapnelle bezeichnet man gemeinhin Splitter von Kampfmitteln (Granaten) und
 
Umgebungsstoffen des Kampfgebietes. Durch die hohe Explosionskraft der eingesetzten
 
militärischen Mittel werden Stoffe (Metal, Beton, Gestein) in kleinste Teile zersprengt, die
 
mit hoher Geschwindigkeit, scharfkantig und oftmals hoher Temperatur in die Körper der
 
Soldaten eindringen können.
 
Auch setzt das Militär Kampfmittel/Munition ein, welche die verheerende Wirkung von
 
Schrapnellen gezielt hervorruft.
 
 
Schrapnellverletzungen sind die im Kampfgebiet am häufigsten auftretende Form von
 
Verwundungen. Die Bandbreite der Verletzungen reicht hier von einer völligen Zerstörung
 
der inneren Organe bis zu oberflächlichen Wunden. Meist stirbt der betroffene Soldat an dem
 
hohen Blutverlust durch die Inneren Verletzung oder bei Nichtbehandlung an Infektionen
 
durch die verunreinigten Schrapnelle.
 
Die Priorität des medizinischen Personals bei dieser Art Verletzung ist die Stillung des
 
Bluterverlustes und die Stabilisation des Kreislaufs des Patienten, bis die Schrapnelle operativ
 
entfernt werden können.
 
 
 
=== Verletzungen durch spitze oder stumpfe Gewalteinwirkung ===
 
=== Verletzungen durch spitze oder stumpfe Gewalteinwirkung ===
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Verletzungen durch spitze oder stumpfe Gewalteinwirkung entstehen meist im Nahkampf durch Vibroklingen oder Schläge mit schweren Gegenständen (Gewehrkolben). Sie sind deshalb häufig an Bord von Schiffen der Imperialen Navy anzutreffen. Aber auch Selbstverschuldung, wie ein Sturz, können einem Soldaten entsprechende Verletzungen zufügen. Schnitte, Stiche und Knochenverletzungen sind hier am häufigsten anzutreffen, ebenso wie Gehirnerschütterungen und Schleudertraumata.  
Verletzungen durch spitze oder stumpfe Gewalteinwirkung entstehen meist im Nahkampf  
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Meist sind Verletzungen dieser Natur bei sofortiger Hilfe erfolgreich zu behandeln. Als Mittel der ersten Wahl bei schwereren Verletzungen dienen Bacta- und Koltoverbände, bei einfachen Verletzungen genügt oftmals ein Schienen und/oder Abbinden und desinfizieren des betroffenen Körperbereiches.  
durch Vibroklingen oder Schläge mit schweren Gegenständen (Gewehrkolben). Sie sind  
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Eine besondere Form dieser Verletzungen stellen Verwundungen durch ein Lichtschwert dar. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass hier meist jede Hilfe zu spät kommt.
deshalb häufig an Bord von Schiffen der Imperialen Navy anzutreffen. Aber auch  
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Selbstverschuldung wie ein Sturz können einem Soldaten entsprechende Verletzungen  
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==Häufige psychologische Schäden==
zufügen.  
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Schnitte, Stiche und Knochenverletzungen sind hier am häufigsten anzutreffen, ebenso wie  
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Die psychologischen Schäden eines jeden Einsatzes darf man nicht vergessen, wenn auch vom Militär gerne mal vernachlässigt, sind diese Schäden meistens um so gravierender.
Gehirnerschütterungen und Schleudertraumata.  
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Der Stress während eines Einsatzes und den häufig damit verbundenen traumatischen Erlebnissen, können auf die Soldaten eine verheerende Wirkung haben. Sie können noch gefährlicher sein, als so manch eine Blasterschusswunde, da sie selten sofort gesehen wird.
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Die Einsatzbereitschaft des Soldaten wird damit häufig überschritten und der Soldat wird nicht nur zu einer Gefahr für sich, sondern auch für andere.
Meist sind Verletzungen dieser Natur bei sofortiger Hilfe erfolgreich zu behandeln. Als Mittel  
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Eine psychologische Betreuung der Soldaten nach einem Einsatz ist wichtig.
der ersten Wahl bei schwereren Verletzungen dienen Bacta- und Koltoverbände, bei   10
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einfachen Verletzungen genügt oftmals ein Schienen und/oder Abbinden und Desinfizieren
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===Therapie ===
des betroffenen Körperbereiches.  
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Die Therapie bezeichnet in der Medizin die Maßnahmen zur Behandlung von Verletzungen und Krankheiten. Ziel des medizinischen Personals ist die Heilung, die Beseitigung oder Linderung der Symptome und die Wiederherstellung der körperlichen Funktionen.
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Eine besondere Form dieser Verletzungen stellen Verwundungen durch ein Lichtschwert dar.  
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==Therapieoptionen ==
Die Erfahrung zeigt jedoch, dass hier meist jede Hilfe zu spät kommt
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- Allgemein:
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• die allgemeine Therapie, die sich am Gesamtzustand des Patienten orientiert
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• die spezielle Therapie, die auf konkrete Details der Behandlung eingeht
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- Spezifiziert:
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• kausal, wenn sie die Verwundung verursachende Ursache beseitigt oder dies anstrebt. Symptomatik, wenn sie sich auf das Lindern vorhandener Verletzungen und nicht auf die auslösende Ursache richtet
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 +
• kurativ, wenn sie die Genesung des Patienten zum Ziel hat
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• pallativ, wenn sie lediglich Symptome lindert oder Komplikationen vorbeugt, ohne gegen das Grundleiden selbst zu wirken
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• kalkuliert, wenn es aus Erfahrung oder bei akuter Lebensgefahr nicht praktikabel ist, eine gesicherte Diagnose anzustreben bzw. abzuwarten, und man gleich auf Verdacht beginnt zu behandeln
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 +
• elektiv, wenn der Zeitpunkt des Eingriffs relativ frei bestimmt werden kann
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 +
• frustran, wenn sie vergeblich ist
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• prophylaktisch, wenn es die vorsorgliche Behandlung einer noch nicht ausgebrochenen, aber sicher oder doch wahrscheinlich zukünftig auftretenden Erkrankung ist (Epidemievorbeugung)
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===Operation ===
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Eine Operation (kurz: OP) ist ein instrumenteller, chirurgischer Eingriff am oder im Körper eines Soldaten zum Zwecke der Therapie, die im Allgemeinen unter Narkose erfolgt.
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Bei Eingriffen im Körper kann man drei Phasen unterscheiden:
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1. Zugang
  
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2. Operation
  
===Häufige psychologische Schäden===
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3. Verschluss des Zugangs
  
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Endoskopische Operationen, meist von Droiden ausgeführt vermindern den Umfang des Gewebeschadens ausschließlich des Zugangs und allein hierdurch den operativen und postoperativen Schmerz.
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Bei neurochirurgischen Operationen beansprucht der Zugang, nämlich die Schädelöffnung, einen nicht unerheblichen zeitlichen Anteil.
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Nach der Dringlichkeit eines solchen Eingriffs wird unterschieden in (Abgestuft nach Häufigkeit im Kampfgebiet):
  
== Therapie ==
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• Notoperationen, die im Interesse des Soldaten unverzüglich durchgeführt werden müssen  
Die Therapie bezeichnet in der Medizin die Maßnahmen zur Behandlung von Verletzungen
 
und Krankheiten. Ziel des Medizinischen Personals ist die Heilung, die Beseitigung oder
 
Linderung der Symptome und die Wiederherstellung der körperlichen Funktionen. 
 
=== Therapieoptionen ===
 
- Allgemein:
 
•  Die allgemeine Therapie, die sich am Gesamtzustand des Patienten orientiert
 
•  Die spezielle Therapie, die auf konkrete Details der Behandlung eingeht
 
- Spezifiziert:
 
•  kausal, wenn sie die Verwundung verursachende Ursache beseitigt oder dies anstrebt
 
symptomatisch, wenn sie sich auf das Lindern vorhandener Verletzungen und nicht
 
auf die auslösende Ursache richtet
 
•  kurativ, wenn sie die Genesung des Patienten zum Ziel hat
 
•  pallativ, wenn sie lediglich Symptome lindert oder Komplikationen vorbeugt, ohne
 
gegen das Grundleiden selbst zu wirken
 
•  kalkuliert, wenn es aus Erfahrung oder bei akuter Lebensgefahr nicht praktikabel ist,
 
eine gesicherte Diagnose anzustreben bzw. abzuwarten, und man gleich auf Verdacht
 
beginnt zu behandeln
 
•  elektiv, wenn der Zeitpunkt des Eingriffs relativ frei bestimmt werden kann
 
•  frustran, wenn sie vergeblich ist
 
prophylaktisch, wenn es die vorsorgliche Behandlung einer noch nicht
 
ausgebrochenen, aber sicher oder doch wahrscheinlich zukünftig auftretenden
 
Erkrankung ist (Epidemievorbeugung)
 
=== Operation ===
 
 
Eine Operation (kurz: OP) ist ein instrumenteller, chirurgischer Eingriff am oder im Körper
 
eines Soldaten zum Zwecke der Therapie, die im Allgemeinen unter Narkose erfolgt.
 
 
Bei Eingriffen im Körper kann man drei Phasen unterscheiden: 
 
1.  Zugang
 
2.  Operation    12
 
3.  Verschluss des Zugangs 
 
Endoskopische Operationen, meist von Droiden ausgeführt vermindern den Umfang des
 
Gewebeschadens ausschließlich des Zugangs und allein hierdurch den operativen und
 
postoperativen Schmerz. Bei neurochirurgischen Operationen beansprucht der Zugang,
 
nämlich die Schädelöffnung, einen nicht unerheblichen zeitlichen Anteil.
 
 
Nach der Dringlichkeit eines solchen Eingriffs wird unterschieden in (Abgestuft nach
 
Häufigkeit im Kampfgebiet):
 
•  Notoperationen, die im Interesse des Soldaten unverzüglich durchgeführt werden  
 
müssen  
 
•  Dringliche Operationen, die innerhalb eines kurzen Zeitraumes (z.B. 24 Stunden)
 
vollzogen werden sollte
 
•  Elektive Operationen, hier darf der Zeitpunkt des Eingriffs fast frei gewählt werden.
 
==Glossar==
 
  
 +
• dringliche Operationen, die innerhalb eines kurzen Zeitraumes (z.B. 24 Stunden) vollzogen werden sollte
  
 +
• elektive Operationen, hier darf der Zeitpunkt des Eingriffs fast frei gewählt werden.
  
 
==Quellen==
 
==Quellen==
{{Baustelle}}
+
*[http://www.sw-empire.de SW-Empire.de]
 +
*Autor: ''Michiru''
 +
*überarbeitet durch [[Benutzer:Filor|Filor]]
 +
*Teilauszüge aus der Dr Arbeit von Mara Deren.

Aktuelle Version vom 2. Dezember 2019, 17:56 Uhr

< Posten des Imperiums


Medizinischer-Offizier.jpg
Medizinischer Offizier
Einsatzort:
Aufstiegsmöglichkeiten:
  • Teamleiter (ab Specialist)
  • Schichtleiter (ab Master Petty Officer)
  • Stellv. Leitender Medi (ab Warrent Officer)
  • Leitender Medi (ab Master Warrent Officer)
Spezialisierung:
min. Rang:
  • Crewman
max. Rang:
  • Line Captain / Master Warrant Officer
Aufgaben:
  • Präventive Betreuung der Crew
  • Diagnose, Therapie und Nachsorge von Krankheiten und Verletzungen physischer & psychischer Art


Allgemeine Definition

Die Wehrmedizin, treffender auch als Militärmedizin bezeichnet, ist ein medizinisches Spezialgebiet, das sich mit der Vorbeugung, Diagnostik und Behandlung von Krankheiten und Verletzungen unter militärischen Gesichtspunkten beschäftigt. Sie basiert Großteils auf den Erkenntnissen und Methoden der Allgemeinen Interspeziesmedizin unter spezifischer Konzentration auf militärisch besonders relevante Aspekte. Hierzu zählen neben der Chirurgie, der Internistischen/Inneren Medizin und der Orthopädie unter anderem auch die Toxikologie, die Hygiene und der Bereich Strahlenschutz, sowie spezielle Punkte der Pharmazeutik. Aufgaben der Militärmedizin sind beispielsweise

• die Bewältigung eines Massenanfalls von Verwundeten

• die Diagnostik und Therapie von Verletzungen durch Waffen oder Kampfmittel oder durch militärische Einsatztätigkeiten

• die Behandlung von einsatzbedingten psychiatrischen Erkrankungen.

Zu den besonderen Herausforderungen der Wehrmedizin gehören Einsätze vor Ort unter Feldbedingungen oder in improvisierten Einrichtungen wie Zeltkrankenstationen. Eine Tätigkeit im Bereich der Wehrmedizin erfordert eine spezielle Ausbildung oder Erfahrung, die im zivilen Gesundheitswesen nicht erworben werden kann. Die Vermittlung entsprechender Kenntnisse erfolgt deshalb im Rahmen der Ausbildung an der Imperialen Akademie. Ziel jeder militär-medizinischen Behandlung ist es, dass diese sowohl im Ergebnis als auch in der Qualität der Durchführung soweit möglich dem medizinisch-fachlichen Standard entspricht.

Grundsätze

Jedwedes medizinische Personal in den bekannten Welten, welches einen anerkannten Doktortitel der Medizin inne hat, ist nach seiner Promovierung verpflichtet einen Eid ablegen, welcher die Grundsätze der ärztlichen Ethik beinhaltet. Die im medizinischen Dienst des Militärs stehenden Soldaten und Offiziere unterliegen ebenso den Rechten, wie auch Pflichten dieser Vereidigung. Nun steht dieser Eid oftmals im Widerspruch zu einigen Handlungen, wie auch gängigen Praktiken der imperialen Streitkräfte.

Der Eid lautet:

"Ich werde ärztliche Verordnungen treffen zum Nutzen der Kranken, nach meiner Fähigkeit und meinem Urteil, hüten aber werde ich mich davor, sie zum Schaden und in unrechter Weise anzuwenden."


Die sich stellende Frage ist, ob der Eid für einen Arzt im Dienste des Imperiums noch einen zweckdienlichen Sinn erfüllt oder ob er schon gebrochen wird, sobald der Betreffende seinen Dienst antritt und/oder über Befehl zu Handlungen gezwungen wird, die dem Eid in Sinn und Wortlaut widersprechen. Der Medizinische Offizier einer Einheit des imperialen Militärs ist in erster Priorität seinen Patienten gegenüber verpflichtet, was in besonderem Maße alle Mitglieder der Einheit selbst, aber auch alle weiteren Angehörigen der Streitkräfte umfasst. Sollte ein Vorgesetzter den Arzt in eine Situationen bringen, in welcher der Eid gebrochen werden muss, ist jede folgende Entscheidung seitens des Mediziners ein Balanceakt zwischen der Verpflichtung dem Wohlergehen des Patienten gegenüber und Befehlsverweigerung. Nach einer Entscheidung zugunsten des Patienten muss der Arzt jedoch mit Konsequenzen für sich rechnen, da die Militär interne Politik, wie auch die gesetzlichen Rechte von Kriegsgefangenen im Imperium eine Misshandlung zur Informationsgewinnung oder zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung nicht missbilligen. Den Eid stets korrekt zu befolgen ist eine anspruchsvolle Aufgabe und unterstreicht die immense Verantwort des medizinischen Personals. Unter diesen Aspekt der Verantwortung fällt nicht nur die Pflicht der ärztlichen Fürsorge und Vorbeugung, sondern auch das Recht eines Arztes, selbst vorgesetzte Offiziere vom Dienst zu suspendieren, wenn der begründete Verdacht auf physische oder psychische Nichttauglichkeit zur Dienstausübung vorliegt. Es erfordert mitunter viel Geschick, zwischen den Befehlen des Vorgesetzten, den Bedürfnissen des Patienten und der Sicherheit der Allgemeinheit zu stehen und dennoch im Interesse aller und unter Vorgabe des geleisteten Eides die richtige Entscheidung zu treffen.

Ausbildung

Die Ausbildung des medizinischen Personals unter Berücksichtigung des militärischen Einsatzes ist unterschiedlich. Der Arzt hat meistens erst normal studiert ehe er in die Streitkräfte eintrat, wo er eine normale Grundausbildung absolviert hat. Der Sanitäter hat einen speziellen Kurs absolviert oder ist ein Medizinstudent der sein Studium abgebrochen hat, dies trifft auch auf das Pflegepersonal zu. Jedoch haben alle die Grundausbildung der Streitkräfte hinter sich und sollten daher in der Lage sein einen Blaster zu benutzten. Personal das jedoch lange im Einsatz ist und den Blaster nie benutzen musste, ist meistens nach einer Weile verunsichert in deren Handhabung.

Personal der Krankenstation

Ärzte

Der Medizinische Offizier ist in erster Linie nichts weiter als ein ganz normaler Arzt, der allerdings eingegliedert ist in die militärische Struktur. Er ist für die Einsatzbereitschaft des Personals zuständig, vom kleinen Ingenieur hin bis zum Geschwaderkommandeur, für alle ist er verantwortlich. Seine Aufgabenbereiche sind sehr vielfältig und reichen von der vorbeugenden Dienstauglichkeitsuntersuchung über das behandeln von kleineren Wunden, bis hin zur Diagnostik und Behandlung von Krankheiten und schwereren Verletzungen. Um als Arzt in den imperialen Streitkräften anerkannt zu werden, muss ein normales Medizinstudium durchlaufen worden sein und dieser Titel dann vom Militär anerkannt werden. Häufig erfordert dies, dass man seine Droktorarbeit beim IAB einsendet.

Sanitäter

Sanitäter ist im Allgemeinen eine Bezeichnung für nicht ärztliches Personal. Der Sanitäter ist nicht wie der Arzt oder das Pflegepersonal an die Krankenstation gebunden, sondern seine erste und wichtigste Aufgabe ist es die Patienten, die nicht in der Lage sind selbst die Krankenstation aufzusuchen, dort hin zubringen. Sanitäter der Navy sind meistens nur in Erstversorgung ausgebildet, anders die Sanitäter der Army.

Pflegepersonal

Das medizinische Pflegepersonal ist eine der wichtigsten Hilfen die ein Arzt haben kann. Sie unterstützen die Ärzte bei der Versorgung der Patienten. Sie sind häufig das Bindeglied zwischen den Sanitätern, Patienten und den Ärzten. Außerdem sind sie dafür ausgebildet teilweise auch die medizinischen Droiden zu benutzen. Das Pflegepersonal darf keine Medikamente austeilen oder Personal außer Dienst nehmen. Sie dürfen auch keine größeren Eingriffe vornehmen, dafür benötigen sie einen Arzt.

Meditechniker

Der Meditechniker ist nur für den Erhalt der Droiden auf der Krankenstation verantwortlich. Ihre Wartung und Reparatur fällt in seinen Bereich - meistens ist es allerdings ein Ingenieur des Maschinenraums der sich auf Droiden spezialisiert hat.

Droiden

Eine Vielzahl von Droiden werden auf der Krankenstation verwendet. Dies sind einersetis die Medidroiden der FX-Reihe, die medizinische Standardbehandlugnen vornehmen können und nur bei Bedarf an das Personal verweisen und andererseits auch die Droiden, die in der Verwaltung, im Labor und bei chirurgischen Eingriffen unterstützen. Dies erlaubt dem Personal sich auf die schwierigen Fälle zu konzentrieren.

Arbeitsbereiche der Krankenstation

Sichtungsbereich

Der Sichtungsbereich bildet den Eingang zur Krankenstation und wird eingerichtet, wenn ein großer Ansturm von Patienten erwartet wird. Hier werden die aus dem Kampfgebiet antransportierte Verwundete kurz untersucht und selektiert. Je nach Schweregrad werden Verwundete in drei Sichtungskategorien eingeteilt und den Behandlungsteams im Behandlungsbereich zugeordnet. Hierbei wird Unterschieden zwischen, der grünen Gruppe, das sind Patienten mit leichten Verletzungen. Der gelben Gruppe, das sind Patienten die mittel bis schwer verletzt sind. Und zum Schluss die rote Gruppe, diese Patienten haben absolute Priorität und werden sofort abtransportiert und landen meistens sofort im OP. Darüber hinaus gibt es noch die Kennzeichnung schwarz, sie deutet den Sanitätern an, dass eine über die Verabreichung von Schmerzmitteln hinausgehende Versorgung des Soldaten, aufgrund seines sicher bevorstehenden Todes, eine Verschwendung medizinischer Kapazitäten darstellen würde. Wenn möglich wird jedem Soldaten spätestens hier eine Verwundetenkarte zugeteilt, die fortan der Erfassung und der Dokumentation der durchgeführten bzw. angeordneten medizinischen Maßnahmen dient. Meist erfolgt die Erfassung nach einem numerischen System. Sind die Soldaten durch Kampfstoffe kontaminiert, muss vor dem Sichtungsbereich noch eine Dekontamination durchgeführt werden.

Dekontamination

Unter Dekontamination versteht man das Entfernen gefährlicher Verunreinigungen von militärischem Personal. Die Gefährdungen können dabei chemischer, biologischer oder strahlungstechnischer Natur sein. Wichtig bei jeder Art der Dekontamination ist der Selbstschutz, um eine Gefährdung der die Dekontamination durchführenden Personen zu verhindern. Dekontaminationen von chemischen, biologischen oder strahlungstechnischen Belastungen, etwa nach terroristischen oder militärischen Angriffen, müssen spezifisch erfolgen. Es muss also sowohl qualitativ als auch quantitativ die Belastung bekannt sein, um eine Aussage über den Grad der Dekontamination treffen zu können. Die Dekontamination des Soldaten wird an speziellen Dekontaminationsplätzen durchgeführt. Diese können mit einfachen Mitteln provisorisch oder mit spezieller Ausrüstung professionell ausgeführt werden. Beiden gemeinsam ist aber die Organisation eines solchen Platzes, auf dem es eine verunreinigte und eine reine Zone gibt. Personen werden in einem dreistufigen Prozess dekontaminiert:

• Entfernung der Kleidung/Rüstung

• Reinigung (Dusche)

• Neueinkleidung.

Dekontaminationsstufen:

• Sofort-Dekontamination: Die Maßnahmen, die in Selbst- und Kameradenhilfe durchgeführt werden und für eine begrenzte Zeit die eingeschränkte weitere Durchführung des Auftrages ermöglichen.

• Operationelle- oder Behelfsdekontamination: Die Maßnahmen, welche zur uneingeschränkten weiteren Durchführung des Auftrages notwendig sind. Beispiele: Dekontamination der Versorgungsöffnungen an Kampffahrzeugen und mobilen Kommandozentralen.

• Gründliche Dekontamination: Die Maßnahmen, die eine uneingeschränkte Nutzung des Materials durch Personen im künftigen Umgang erlauben. Das verbleibende Restrisiko muss beachtet werden.

Behandlungsbereich

Der Behandlungsbereich einer Krankenstation ist der Dreh- und Angelpunkt einer jeden solchen Einrichtung. Hier werden alle Patienten versorgt, ob es der Soldat mit der kleinen Schnittverletzung ist oder derjenige, welcher gerade schwer verletzt, eingeliefert wurde und nur noch für den Operationsraum vorbereitet wird. Der Behandlungsbereich wird je nach Erfordernis aufgeteilt in Schwer- und Leichtverletztenversorgung. Dies erleichtert die Übersicht und die sinnvolle Zuteilung der Ressourcen (höher qualifiziertes Personal und spezielles Material können bei den Schwerverletzten gebündelt werden).

Operationsräume

In einem Operationsraum finden die meisten lebenswichtigen Operationen statt. Hier wird sowohl von Menschen, als auch sehr vielen Droiden gearbeitet. Es gibt kaum einen Bereich in einer Krankenstation in welchem so viele Droiden zu finden sind, wie im Operationssaal.

Labor

Jede Krankenstation verfügt über ein Labor. Hier werden Blutproben, Körperzellen oder jede andere Art von Körperflüssigkeiten untersucht. Daraus lassen sich häufig Krankheitsbilder erkennen und man kann die geeigneten Gegenmaßnahmen treffen.

Fachgebiete

Internistische/Innere Medizin

Die Innere Medizin befasst sich mit der Vorbeugung, Diagnostik und Behandlung von Verwundungen und Krankheiten der Atmungsorgane (Pneumologie), des Herzens und Kreislaufs (Kardiologie), der Verdauungsorgane (Hepatologie), des Blutes und der Blut bildenden Organe (Hämatologie), des Gefäßsystems (Angiologie), der Stoffwechselorgane (Endokrinologie), des Immunsystems (Immunologie), sowie von Infektionskrankheiten (Infektiologie). Sie stellt das Standbein der Wehrmedizin dar und behandelt einen Großteil der durch Kampfhandlungen verwundeten Soldaten.

Chirurgie

Die Chirurgie ist das medizinische Fachgebiet, das sich mit der Behandlung von Verletzungen und Krankheiten durch direkte, manuelle oder instrumentelle Einwirkung auf den Körper des Patienten (Operationen) befasst. Die militärisch relevante Chirurgie umfasst die Schwerpunkte Gefäßchirurgie, Thoraxchirurgie, Neurochirurgie, Visceralchirurgie und Prothesenchirurgie. In der Chirurgie werden krankhafte Organe vollständig (Ektomie) oder teilweise (Resektion) entfernt. Verlegte Organsysteme werden wieder durchgängig gemacht. Es werden neue Organe oder Prothesen implantiert.

Der medizinische Droide A 2-1B

In der Chirurgie erfolgt die größte Unterstützung durch speziell konstruierte Droiden, die unter der Anweisung von fachkenntlichen Ärzten die Operationen am verwundeten Soldaten vornehmen, aufgrund höherer Präzision im Umgang mit dem medizinischen Gerät, wie z.B. Laserskalpellen.

Orthopädie

Die Orthopädie befasst sich mit der Diagnostik und Behandlung von Verletzungen an Knochen, Gelenken, Muskeln und Sehnen. Die orthopädische Behandlung bedient sich unter anderem chirurgischer Verfahren, wie z.B. der sehr wichtigen Prothesenchirurgie zum Ersatz inoperabler Knochenstrukturen im und am Körper.

Toxikologie

Die Toxikologie ist die Lehre der Toxine (Giftstoffe), den Vergiftungen und der Behandlung von Vergiftungen. Ihr Beschäftigungsfeld überschneidet sich mit dem der molekularen Biochemie, wo die Grundlagen der Vergiftungen aufgeklärt werden. Bei der Frage nach der Toxität (Giftigkeit) eines Stoffes ist in der Regel die Konzentration des betreffenden Stoffes wichtig. Eine Ausnahme von dieser Regel stellen die genverändernden Stoffe dar, da bei ihnen schon ein Molekül ausreichen kann, eine Zelle entarten und damit einen Tumor entstehen zu lassen. Einer der wichtigsten Aspekte der militärischen Toxikologie ist die Bekämpfung der Auswirkungen von biologischen und chemischen Kampfstoffen. In beiden Fällen handelt es sich um meist künstlich hergestellte Toxine, die gezielt zur Tötung oder Verletzung von Lebewesen eingesetzt werden.

Hygiene

Die Hygiene ist die Lehre der Verhütung von Infektionskrankheiten und der diesbezüglichen Erhaltung und Festigung der Gesundheit. Besonders im Kampfgebiet, wo durch Ressourcenknappheit nur wenig Wert auf ausreichende Hygiene gelegt werden kann, ist durch das medizinische Personal besonderen Wert auf die Einhaltung der Hygienevorschriften zu legen, um einer Epidemie vorzubeugen. Medizinische Hygienemaßnahmen sind:

• regelmäßiges waschen

• die Mundhygiene

• Körper- und Intimhygiene

• Reinigung der Rüstung

• waschen der Kleidung

Strahlenschutz

Unter Strahlenschutz versteht man den Schutz von militärischem Personal vor den schädigenden Wirkungen ionisierender und nicht ionisierender Strahlung (aus natürlichen und künstlichen Strahlenquellen). Ein wirksames Mittel ist die Iodblockade. Unter einer Iodblockade versteht man die vorbeugende Einnahme von Kaliumiodid, um die Aufnahme von z.B. radioaktivem Iod in den Körper zu vermeiden und damit die Entstehung von Schäden zu verhindern. Eine Iodblockade nach einer starken Freisetzung von Strahlung bei einem Reaktorunfall oder einer Atomexplosion wird im Imperium empfohlen.

Pharmazeutik

Pharmazeutik ist eine wissenschaftliche Disziplin, die sich mit der Beschaffenheit, Wirkung und Abgabe von Arzneimitteln befasst. Die Pharmazeutik vereint dabei Aspekte aus anderen Naturwissenschaften, vor allem aus der Chemie und Biologie.

Psychologischer Dienst

Der Psychologische Dienst ist dafür zuständig die Probleme, die bei Soldaten entstehen, welche einerseits lange von der Heimat getrennt sind und andererseits auch den Strapazen eines Krieges ausgesetzt sind, zu beseitigen oder zumindest einzudämmen. Auch bei verletzten oder traumatisierten Soldaten hilft der Psychologe bei der Bewältigung der psychischen Störung. Auch wenn der Psychologe im stillen arbeitet und seine Erfolge kaum bemerkbar sind, weil sie erst nach einiger Zeit greifen, so ist er doch unverzichtbar für lange Einsätze.

Die normale Schicht

Eine normale Schicht in der Krankenstation wird meistens dadurch gekennzeichnet, das keine außergewöhnlich großen Ereignisse stattgefunden haben, die eine Menge von Patienten hervorrufen. In einer solchen Schicht, ist meistens weniger Personal auf der Krankenstation. Es werden die Patienten behandelt und betreut, ebenso findet in dieser Zeit jeden Tag eine Visite mit dem Chefarzt statt, um festzustellen welche Patienten entlassen werden können.

Außeneinsatz

Der Medzinische Offizier kann das Außenteam auf Wunsch des Kommandanten durchaus begleiten. Er ist hierbei für die medinzische Versorgung des Teams verantwortlich. Sollte der Medzinische Offizer der Ranghöchste des Außenteams sein, so übernimmt er die Leitung, jedoch wird im ein Sicherheitsoffizier zur Seite gestellt, für die Sicherheitsfragen des Teams. Der Medzinische Offizier ist, wie jeder andere Soldat eines Außenteams, ebenso bewaffnet.

Häufige Verletzungen

Läsion/ Traumata

Als Trauma bezeichnet man in der Medizin eine Schädigung, Verletzung oder Wunde, die durch Gewalt von außen entsteht, z.B. durch Kampfmittel. Bei einer Mehrfachverletzung sind mehrere Körperregionen oder Organe betroffen bzw. verletzt. Besteht durch diese Mehrfachverletzung Lebensgefahr, so spricht man in der Medizin von einem Polytrauma. Die häufigsten Verletzungen in Kampfgebieten sind:

• Blasterverbrennungen

• Schrapnellverletzungen

• Verletzungen durch spitze oder stumpfe Gewalteinwirkung

Blasterverbrennungen

Der Blaster ist die am weitesten verbreitete Art von Waffe in der Galaxis, welche in den verschiedensten Formen und Stärken vorkommt. Alle Modelle basieren auf demselben Grundprinzip, der magnetischen Beschleunigung von Plasmaladungen. Bei Plasma handelt es sich um ionisiertes Gas, das eine extrem hohe Temperatur aufweist. Treffer durch Blaster führen in den meisten Fällen zum unmittelbaren Tod des getroffenen Soldaten. Die Wucht des aufschlagenden Plasmas durchdringt Rüstung, Kleidung und Haut, um die inneren Organe irreparabel zu beschädigen. Zusätzlich entstehen Verbrennungen aller Schweregrade am Trefferpunkt, die je nach Waffentypus großflächige Oberflächenverletzungen zur Folge haben. Bei Streifschüssen oder ausreichendem Schutz durch Rüstung können Soldaten einen Treffer überleben. Die Folgen sind Kreislaufkollaps, innere Verletzungen und Verbrennungen diverser Schweregrade. Der Soldat ist i.d.R. kampfunfähig und bedarf zügiger medizinischer Hilfe, um eine Ausbreitung und Infektion der Wunde zu verhindern.

Schrapnellverletzungen

Als Schrapnelle bezeichnet man gemeinhin Splitter von Kampfmitteln (Granaten) und Umgebungsstoffen des Kampfgebietes. Durch die hohe Explosionskraft der eingesetzten militärischen Mittel werden Stoffe (Metal, Beton, Gestein) in kleinste Teile zersprengt, die mit hoher Geschwindigkeit, scharfkantig und oftmals hoher Temperatur in die Körper der Soldaten eindringen können. Auch setzt das Militär Kampfmittel/Munition ein, welche die verheerende Wirkung von Schrapnellen gezielt hervorruft. Schrapnellverletzungen sind die im Kampfgebiet am häufigsten auftretende Form von Verwundungen. Die Bandbreite der Verletzungen reicht hier von einer völligen Zerstörung der inneren Organe bis zu oberflächlichen Wunden. Meist stirbt der betroffene Soldat an dem hohen Blutverlust durch die inneren Verletzung oder bei Nichtbehandlung an Infektionen durch die verunreinigten Schrapnelle. Die Priorität des medizinischen Personals bei dieser Art Verletzung ist die Stillung des Blutverlustes und die Stabilisation des Kreislaufs des Patienten, bis die Schrapnelle operativ entfernt werden können.

Verletzungen durch spitze oder stumpfe Gewalteinwirkung

Verletzungen durch spitze oder stumpfe Gewalteinwirkung entstehen meist im Nahkampf durch Vibroklingen oder Schläge mit schweren Gegenständen (Gewehrkolben). Sie sind deshalb häufig an Bord von Schiffen der Imperialen Navy anzutreffen. Aber auch Selbstverschuldung, wie ein Sturz, können einem Soldaten entsprechende Verletzungen zufügen. Schnitte, Stiche und Knochenverletzungen sind hier am häufigsten anzutreffen, ebenso wie Gehirnerschütterungen und Schleudertraumata. Meist sind Verletzungen dieser Natur bei sofortiger Hilfe erfolgreich zu behandeln. Als Mittel der ersten Wahl bei schwereren Verletzungen dienen Bacta- und Koltoverbände, bei einfachen Verletzungen genügt oftmals ein Schienen und/oder Abbinden und desinfizieren des betroffenen Körperbereiches. Eine besondere Form dieser Verletzungen stellen Verwundungen durch ein Lichtschwert dar. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass hier meist jede Hilfe zu spät kommt.

Häufige psychologische Schäden

Die psychologischen Schäden eines jeden Einsatzes darf man nicht vergessen, wenn auch vom Militär gerne mal vernachlässigt, sind diese Schäden meistens um so gravierender. Der Stress während eines Einsatzes und den häufig damit verbundenen traumatischen Erlebnissen, können auf die Soldaten eine verheerende Wirkung haben. Sie können noch gefährlicher sein, als so manch eine Blasterschusswunde, da sie selten sofort gesehen wird. Die Einsatzbereitschaft des Soldaten wird damit häufig überschritten und der Soldat wird nicht nur zu einer Gefahr für sich, sondern auch für andere. Eine psychologische Betreuung der Soldaten nach einem Einsatz ist wichtig.

Therapie

Die Therapie bezeichnet in der Medizin die Maßnahmen zur Behandlung von Verletzungen und Krankheiten. Ziel des medizinischen Personals ist die Heilung, die Beseitigung oder Linderung der Symptome und die Wiederherstellung der körperlichen Funktionen.

Therapieoptionen

- Allgemein:

• die allgemeine Therapie, die sich am Gesamtzustand des Patienten orientiert

• die spezielle Therapie, die auf konkrete Details der Behandlung eingeht

- Spezifiziert:

• kausal, wenn sie die Verwundung verursachende Ursache beseitigt oder dies anstrebt. Symptomatik, wenn sie sich auf das Lindern vorhandener Verletzungen und nicht auf die auslösende Ursache richtet

• kurativ, wenn sie die Genesung des Patienten zum Ziel hat

• pallativ, wenn sie lediglich Symptome lindert oder Komplikationen vorbeugt, ohne gegen das Grundleiden selbst zu wirken

• kalkuliert, wenn es aus Erfahrung oder bei akuter Lebensgefahr nicht praktikabel ist, eine gesicherte Diagnose anzustreben bzw. abzuwarten, und man gleich auf Verdacht beginnt zu behandeln

• elektiv, wenn der Zeitpunkt des Eingriffs relativ frei bestimmt werden kann

• frustran, wenn sie vergeblich ist

• prophylaktisch, wenn es die vorsorgliche Behandlung einer noch nicht ausgebrochenen, aber sicher oder doch wahrscheinlich zukünftig auftretenden Erkrankung ist (Epidemievorbeugung)

Operation

Eine Operation (kurz: OP) ist ein instrumenteller, chirurgischer Eingriff am oder im Körper eines Soldaten zum Zwecke der Therapie, die im Allgemeinen unter Narkose erfolgt. Bei Eingriffen im Körper kann man drei Phasen unterscheiden:

1. Zugang

2. Operation

3. Verschluss des Zugangs

Endoskopische Operationen, meist von Droiden ausgeführt vermindern den Umfang des Gewebeschadens ausschließlich des Zugangs und allein hierdurch den operativen und postoperativen Schmerz. Bei neurochirurgischen Operationen beansprucht der Zugang, nämlich die Schädelöffnung, einen nicht unerheblichen zeitlichen Anteil. Nach der Dringlichkeit eines solchen Eingriffs wird unterschieden in (Abgestuft nach Häufigkeit im Kampfgebiet):

• Notoperationen, die im Interesse des Soldaten unverzüglich durchgeführt werden müssen

• dringliche Operationen, die innerhalb eines kurzen Zeitraumes (z.B. 24 Stunden) vollzogen werden sollte

• elektive Operationen, hier darf der Zeitpunkt des Eingriffs fast frei gewählt werden.

Quellen

  • SW-Empire.de
  • Autor: Michiru
  • überarbeitet durch Filor
  • Teilauszüge aus der Dr Arbeit von Mara Deren.