Arthur Racoon

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Racoon01.jpg
Arthur Racoon
Rasse:
  • Mensch
Geburtsdatum:
  • 060805 v.E.
Geschlecht:
  • männlich
Heimatplanet:
Augenfarbe:
  • blau
Haarfarbe:
  • blond
Größe:
  • 1,90 m
Gewicht:
  • 85 kg
Online Akte:
Akte abrufen:


Lebenslauf:

Arthur Racoon wurde am 280413 v. E. als Sohn von Prof. Dr. Jakob Racoon und dessen Laborassistentin Millie Mayers auf Dunatis geboren. Dunatis ist eine erdähnliche Welt, auf der sehr niedrige Temperaturen herrschen und die über ein reiches Vorkommen an Mineralstoffen verfügt. Mit den weiteren Mitgliedern des Forschungsteams, das vom imperialen Forschungscorps nach Dunatis gesandt worden war, war es Prof. Dr. J. Racoons' Aufgabe, die Reichhaltigkeit der Ressourcen und mögliche Wege der Nutzbarmachung zu ergründen. Das Forschungsteam bestand aus 25 Wissenschaftlern, deren einziger Kontakt zu anderen Personen durch die Versorgungslieferungen einer Nebulon-B I Fregatte bestand.

Arthur Racoon wurde somit in einem typischen Forschungslager geboren, seine ersten Gehversuche unternahm er zwischen den Energiegeneratoren und einer Wasseraufbereitungsanlage. Die von reiner Zweckmäßigkeit bestimmte Umwelt des kleinen Jungen macht er sich mit viel Phantasie und Neugier zu eigen, sodass sein Vater es vorzog, ihn bis zum Alter von zehn Jahren persönlich zu unterrichten und sich nicht gezwungen sah, den Jungen von dem unwirtlichen Planeten zu entfernten Verwandten zu schicken.

Mit wachsender Erkenntnisgewinnung und der ihm eigenen unstillbaren Neugier war es Arthurs Wunsch, mit zehn Jahren etwas anderes zu sehen als die mittlerweile angewachsene Ansammlung aus Feldlaboren und Zelten.

Unter der Obhut seiner Großtante Lisbeth Floret besuchte Arthur eine der renommiertesten Privatschulen Corellias. Durch das Zusammenleben mit der betagten Dame als auch die abwechslungsreichen Möglichkeiten einer so belebten und fortschrittlichen Welt, wie Corellia sie dem jungen Arthur bot, entwickelte er sich zu einem Jugendlichen geprägt von weitreichendem Tatendrang, unabhängigem Gedankengut und dem blühendem Glauben an Werte wie Sicherheit und Gerechtigkeit durch die Alte Republik. Nicht einmal das von der Großtante finanzierte Hobby des Fliegens konnte ihn von seinem Interesse an Forschung und Medizin abbringen. So kam es, dass sich Arthur nach Abschluss der allgemeinbildenden Schule durch ein Klausur getestetes Auswahlverfahren für ein Stipendium an der Universität zu Coronet qualifizierte. Er trat das Studium der Medizin im Jahre 6 n. E. an, zehn Jahre nach der Schlacht um Yavin, deren Legenden seine Großtante zu erzählen pflegte. Schon vor Antritt des Studiums begann Arthur, das Gesellschaftssystem und Gedankengut der einst heiß verehrten Alten Republik kritisch zu betrachten.

Die abrupte Wende brachte jedoch eigenes Fehlverhalten in sein Leben. Im sechsten Semester seines Studiums wurden dem aufstrebenden Stipendiaten Racoon bereits verantwortungsvolle Aufgaben übertragen, so auch das Experimentieren im Pharmazeutischen Zentrum. Bei diesen Experimenten ging es vorrangig um die Entwicklung neuer Substanzen und Heilmittel gegen die kürzlich in vereinzelten Teilen der Bevölkerung um sich greifende H´nemthischen Eiterbeulenpest. Der Verlauf dieser schweren bakteriellen Infektion, die in einigen Punkten der Todessaat-Seuche ähnelt und von parasitären Insektoiden ausgeht, zeichnet sich durch Rötungen, Schwellungen und nach innen oder außen aufplatzenden Lymphknoten, meist gefolgt von einer Ausbreitung der Erreger auf den gesamten Organismus, aus und ist und somit lebensbedrohlich. Die erfolgreich verlaufende Forschung stand in den Augen Arthur Racoons kurz vor dem entscheidenden Durchbruch, allerdings war die Vivisektion an Ratten noch nicht abgeschlossen und konnte somit noch nicht ausgewertet werden. Einige Tage, nachdem Racoon die letzten positiven Befunde im Gemeinschaftslabor des Pharmazeutischen Zentrums dokumentieren konnte, erkrankte die Enkelin seiner Großtante Lisbeth, ein Mädchen namens Vivian, an der schrecklichen Infektion. Mit fortlaufender Inkubationszeit wuchsen Arthurs Sorge und die Verzweiflung seiner Großtante und Gönnerin. Arthur Racoon fasste den Entschluss, das noch in der Entwicklung befindliche Präparat zu stehlen und Vivian zu verabreichen, in der naiven Hoffnung, das Leben des Mädchens retten zu können.

Der Diebstahl gelang, ganz im Gegensatz zur Heilung, Vivians Symptome verschlimmerten sich exponentiell. Der Organismus des jungen Mädchens wurde vollends von der Infektion befallen und sie erlag dieser kurze Zeit später, den hübschen Körper gänzlich in eine Ansammlung von Eiterbeulen verwandelt und so weit aufgebläht, dass die genaue Todesursache nicht näher umschrieben werden sollte. Racoon gestand den Diebstahl und Missbrauch des Präparates umgehend, der Vorfall hatte die sofortige Aberkennung des Stipendiums und Exmatrikulation aus allen Institutionen, als auch das Zerwürfnis mit seiner Großtante zur Folge.

Dieser tiefe Einschnitt in Arthurs Leben ereignete sich kurz vor der Eroberung Corellias durch die Shkaam. Zeuge des Krieges, der Eroberung und Verwüstung Corellias wurde er von Commenor aus, wohin er geflohen war, um sich den imperialen Streitkräften anzuschließen und gegen die Shkaam vorzugehen. Nach einer Kurzausbildung, wie zu Kriegszeiten üblich, folgte die Teilnahme an der Auseinandersetzung mit den Aggressoren. Fasziniert durch die Entwicklung von biologischen Schutzmechanismen gegen den Feind und dem Reiz erlegen, vielleicht zur Entwicklung biologischer Waffen beitragen zu können, stand für ihn fest, in absehbarer Zeit eine Ausbildung zum Medizinischen Offizier zu absolvieren. Die Jahre im Krieg, sowie das Scheitern seiner Karriere auf Corellia, haben die charakterliche Entwicklung Arthur Racoons maßgeblich beeinflusst.

Die Ausbildung an der imperialen Akademie zum Medizinischen Offizier schloss Arthur Racoon am 220115 n.E. ab, es folgte die Versetzung auf den TSD Deception.