Chiss: Unterschied zwischen den Versionen

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Solange das früher unvorstellbare Bündnis zwischen den Chiss und dem Imperium weiter andauert, ist es möglich, dass noch weitere Informationen über die unergründlichen Chiss ans Licht kommen.
 
Solange das früher unvorstellbare Bündnis zwischen den Chiss und dem Imperium weiter andauert, ist es möglich, dass noch weitere Informationen über die unergründlichen Chiss ans Licht kommen.
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== Quellen ==
 
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Version vom 18. Oktober 2009, 18:02 Uhr

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Die heillige Insigne des Chiss Empire; das Blaue Schwert

Allgemeines

Die Chiss sind eine blauhäutige, humanoide Spezies mit blauschwarzem Haar und rot glühenden Augen. Allerdings bleiben sie selbst für renommierte Wissenschaftler ein Rätsel, obwohl man sich stets um Völkerverständigung bemühte. Aufgrund ihrer Neigung Fakten zu verschleiern, ihrer berechnenden Art und ihrem nahezu fanatischen Drang ihre Heimatwelten zu schützen, ist kaum etwas über ihre Spezies bekannt. Ihr Äußeres wurde unter anderem von ihrer Heimat Csilla beeinflusst. So kommt zum Beispiel die blaue Hauttönung von einem Mineral in der Hydrosphäre des Planeten.

Im Laufe der Jahre und der Ausdehnung beider Imperien fanden allerdings einige Chiss ihren Weg ins Galaktische Imperium. Einige halten sich heute sogar in Führungspositionen des imperialen Militärs auf. Nach dem Zusammenbruch des einst so mächtigen Chiss Empire, bedingt durch die Invasion der Shkaam, wurde diese Entwicklung noch verstärkt. Durch den Verlust ihrer Familien oder gar die Zerstörung ganzer Heimatplaneten, kam es zu einer gewaltigen Migrationsbewegung in die Gebiete des Imperiums, sodass heute mehr Chiss ihren Dienst in den Reihen des Imperiums verrichten als jemals zu vor.

Das typische Erscheinungsbild eines Chiss

Kultur und Ordnung

Csilla, die Heimat der Chiss, gelegen weit hinter den Unbekannten Regionen und dem Outer Rim, ist ein unwirtlicher Ort. Gefangen in einer seit Jahrtausenden anhaltenden Eiszeit, ähnlich dem Planeten Hoth, mussten sich die Chiss gesellschaftlich und technologisch anpassen, um zu überleben.

Die Physiologie der Chiss hat sich zwar an Csilla angepasst, so hat sich die Haut und die Augen durch ein Mineral in der Hydrosphäre über die Jahrhunderte verfärbt, konnte sich aber noch nicht auf die Gegebenheiten einer Eiszeit einstellen. Das führte Wissenschaftler zu der Schlussfolgerung, dass die Chiss die Überreste eines längst vergessenen Kolonisationsversuches sind und die Gletscher ihren Vormarsch erst begannen, als die Chiss bereits technisch fortgeschritten waren.

Die Chiss werden oft als genauso eiskalt wie ihr Heimatplanet angesehen. Mit Sicherheit hat auch ihre unnachgiebige Umwelt dazu geführt, dass in ihrer Kultur Gefühle unterdrückt werden. Mitgefühl findet man auch in der Justiz selten. Selbstdisziplin, Leistungsfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein sind die Regeln und der Kodex nach denen sie leben.

Die Chiss sind jedoch ein zutiefst kultiviertes Volk, welches durch seine künstlerischen Leistungen, angesichts der kalten Schönheit ihrer Heimat, bestätigt wird. Sie sprechen Cheunh - eine sehr komplizierte Sprache, deren Wortkompositionen aus einem kleinen Grundwortschatz zusammengesetzt werden. In geschriebener Form besteht Cheunh eher aus Begriffszeichen als aus Buchstaben.

Mit Leidenschaft verteidigen die Chiss ihre Identität, was zu Missbilligung und Verachtung gegenüber anderen Spezies geführt hat. Allerdings würden sie nie einen Verbündeten, Freund oder Feind unterschätzen, sondern ihre Gefühle stets außen vor lassen. Wut, Rachegelüste und sogar Angst vor Verletzung oder Tod sind in ihren Augen unzweckmäßig. Sie sehen ein solches Verhalten als irrational an.

Politik

Nach den verheerenden Verlusten, welche die Chiss im Krieg gegen die Shkaam hinnehmen musste, hat sich die Abneigung gegen andere Spezies noch weiter verstärkt. Das Ergebnis ist eine strikte Isolationspolitik, die eine genauere Analyse der innenpolitischen Strukturen von außen her verhindert.

Als gesichert gilt jedoch, dass getreu dem Wesen der Chiss, die Regierung ihre Heimat und ihre Kolonien, nach wie vor, effektiv organisiert.

Das Hohe Haus

Das Hohe Haus des Planeten Csilla und seine Kolonien werden ausschließlich von vier weit verzweigten Herrscherfamilien geleitet, und fast jeder Chiss gehört einer dieser Familien an. Den Vorsitz über das Hohe Haus hat der Oberlord Nadhoron inne. Dieser muss dank seiner weit reichenden, ja schon fast diktatorischen, Befugnisse als uneingeschränkter Alleinherrscher angesehen werden, der das Hohe Haus lediglich als beratendes Organ akzeptiert. In regelmäßigen Abständen kommt es innerhalb der Adelshäuser zu freien Wahlen, die zum Zweck haben, die erfahrensten Experten unter ihnen ins Hohe Haus zu entsenden.
Im Palast der Häuser in Csaplar, der Hauptstadt von Csilla, erörtern diese Expertokraten die Themen, welche von jedem Mitglied des Hohen Hauses vorgebracht werden können. Alle Diskussionsergebnisse und Vorschläge werden anschließend vom Oberlord geprüft, welcher dann eine unwiderrufliche Entscheidung trifft.
Um Finanzen muss sich die Regierung nicht kümmern, denn die Chiss verwenden kein Geld und haben demzufolge auch keine Währung.


Die Häuser der Chiss

Vor dem Überfall der Skhaam variierte die Zahl der herrschenden Adelsfamilien stark, jedoch sind nach dem Angriff nur noch vier große Familien übrig geblieben, die über einen legitimen Herrschaftsanspruch verfügen. Übrig gebliebene Individuen einer ausgelöschten Familie wurden gelegentlich in eine andere Familie aufgenommen oder schlossen sich der imperialen Armee, auf der Suche nach Geborgenheit, an. Der größte Teil dieser „Waisen“ wählte jedoch den Freitod oder opferte sich als Märtyrer im Kampf. Bekannt ist, dass jedem der vier Adelshäuser ein ganz spezifisches Regierungsgebiet unterliegt. Soziale Themen, wie das Justizsystem, die Gesundheitsvorsorge und die Ausbildungspolitik, sind dem Haus Sabosen überlassen. Das Haus Nuruodo, aus dem auch Großadmiral Thrawn entstammt, kümmert sich um alle militärischen und auswärtigen Angelegenheiten. Kolonisation wird vom Haus Csapla geregelt, zusammen mit der Verteilung der Bodenschätze und schließlich dem landwirtschaftlichen Management. Wissenschaft, Kommunikation und Industrie werden vom Haus Inrokini überwacht. Keines der vier Adelshäuser besitzt die Ambitionen oder die Mittel um die Alleinherrschaft des geliebten Führers anzufechten.

Die Blaue Revolution

Der erhabene Oberlord; Nadhoron

Während sich die herrschenden Familien früher oft im Streit um die Führungsposition befanden, zeigt sich heute ein ganz anderes Bild. Oberlord Nadhoron gelang es die Streitigkeiten zwischen den Adelshäusern vorübergehend aus der Politik zu verbannen, indem er allen vor Augen führte, dass nur ein geeintes Volk stark genug ist um gegen die übermächtigen Feinde wie Shkaam und Vong zu bestehen. Diejenigen, die er mit seinen charismatischen Reden und seinen stichhaltigen Argumenten nicht für das neue System überzeugen konnte, lies er erbarmungslos verfolgen und internieren.

Militärstruktur

Das Militär der Chiss ist in zwei unterschiedliche Organisationen aufgeteilt. Zum einen die Chiss Expansions- und Verteidigungsflotte (CEVF) unter dem Befehl von Adrion, die sich um die Sicherung der Grenzen kümmert und nur im äußersten Notfall im Inneren eingesetzt werden darf. Der Rest des Militärs ist in 47 Kolonial-Phalanxen aufgeteilt, eine Art Miliz, die jeweils für den Schutz einer Kolonie beziehungsweise eines Planten verantwortlich ist und von der CEVF zur Verteidigung abberufen werden kann.

Auch wenn die diplomatische Beziehungen bisher noch nicht wieder intensiviert wurden, besteht das Bündnis zwischen Chiss und Imperium rein formell noch immer.


Technologie und Technik

Genau wie über die Spezies als solche, weiß man auch über die Technologie der Chiss nur sehr wenig, außer, dass sie praktisch und effizient ist.

Das beste Beispiel hierfür ist der Charric, ein zweihändiges Blastergewehr, das von Chiss-Soldaten benutzt wird. Das Kernstück dieser Waffe ist der Maserstrahl, der im Wesentlichen als Leitstrahl für die geladenen Partikel dient, die der Charric abfeuert.

Diese Partikel verursachen großen Schaden, und obwohl manche Rüstungen diese Schüsse abwehren können, bleibt immer noch der Maserstrahl, der die Rüstung durchdringt und Hitzeverletzungen verursacht. Metallische Rüstungen können diese Hitze zerstreuen und reflektieren, aber in diesem Fall bewirkt der Kombinationsstrahl eine heftige, elektrische Entladung, was zu Lähmungserscheinungen führt. Die Betäubungseinstellung der Waffe benutzt eine EM-Ladung, welche das Nervensystem der meisten organischen Gegner überlastet.

Die Ankunft der Klauen-Sternenjäger, bei der Schlacht von Garqi, gestattete der Galaxie einen ersten Blick auf die Ergebnisse des Kontaktes zwischen den Chiss und dem Imperium. Das kugelförmige Cockpit gleicht dem der imperialen TIE-Modelle, obwohl die vier nach vorn gekehrten Flügel eher einem X-Flügler ähneln. Im Unterschied zu den TIEs hat der Klauen-Jäger allerdings beschränkte Hyperantriebsmöglichkeiten.

Wie entdeckt wurde, fehlen den Chiss-Raumschiffen die Navigationscomputer. Stattdessen verwenden die Chiss ein Netzwerk aus verlässlichen und wirksamen Hyperraum-Signalfeuern, mit denen sie sicher innerhalb ihrer Territorien navigieren. Großadmiral Thrawn benutzte eine Miniaturversion dieser Technologie, um die Lage des Imperialen Informationszentrums zu orten.

Solange das früher unvorstellbare Bündnis zwischen den Chiss und dem Imperium weiter andauert, ist es möglich, dass noch weitere Informationen über die unergründlichen Chiss ans Licht kommen.


GINN berichtete: 151014 n.E.


Quellen